Aktuelle News zum SHC


+++ Die Ausschreibung, Zeitpläne sowie Meldeformulare für den 7. SHC stehen unter "Wettkampfunterlagen" zum Download bereit. +++


Lea-Jasmin - "Juniorensportlerin des Jahres"

(swi). 07.10.2018 - Sie hat es geschafft! Lea - Jasmin Riecke ist "Juniorensportlerin des Jahres 2018". Herzliche Glückwünsche gehen aus der Sport- und Hansestadt Stendal nach Magdeburg! Erinnerungen werden wach, denn der Name RIECKE hat einen festen Platz in der Leichtathletikfamilie! Karin, Gudrun, Dagmar, Ulli und Martina, sie alle haben erfolgreich für UNSERE Leichtathletik gekämpft. Den Grundstein dafür haben ihre Eltern Gisela und Hans Riecke gelegt! Danke Rieckes - Glückwunsch Lea - Jasmin! I Glückwunsch an den Vater und Trainer Hans-Ullrich Riecke! Ich wünsche dem Landesverband S-A ein glückliches Händchen bei der Wahl des "Trainer des Jahres! Danke auch an ALLE, die Lea - Jasmin ihre Stimme gegeben haben! (Fotos: DLV und MSC)

Herzlichen Glückwunsch - Hans - Ullrich Riecke!
https://www.leichtathletik.de/news/
(swi-DLV). 07.10.2018 - "Mit der Auszeichnung habe ich nicht gerechnet, weil die anderen Sportler auch sehr erfolgreich waren. Ich bin sprachlos. Die Ehrung bedeutet mir wirklich sehr viel", sagte Lea-Jasmin Riecke, die extra ihren Familienurlaub in Sizilien unterbrochen hatte, um die Trophäe entgegen zu nehmen. Ihr Vater und Trainer Hans-Ullrich Riecke – vom DLV als "Nachwuchstrainer des Jahres" 2018 ausgezeichnet – hielt im Beisein seiner Frau eine rührende Laudatio für seine Tochter.


22 Jahre Stadion "Am Galgenberg" Stendal

(swi). 03.10.2018 – Heute vor 22 Jahren wurde das neue Stadion „Am Galgenberg“ eingeweiht. Aus dem „Friedrich – Ludwig Jahn Stadion“ wurde nun das Stadion „Am Galgenberg“. Geschichte wurde in beiden Stadien geschrieben. Im  Stendaler „Jahn- Stadion“ gab es einen DDR-Rekord. Das Stadion „Am Galgenberg“ hat viele Rekorde gesehen.  Altmark  - , Landes - , Norddeutsche -, Deutsche - , Europa - und Welt - Rekorde wurde auf den Anlagen im Norden der Sport- und Hansestadt Stendal aufgestellt. Landratspokalwettkämpfe, Werfer – Gala, Winckelmann – Games, Hanse – Cup und Norddeutsche – Meisterschaften waren die Wettkampfhöhepunkte in den 22 Jahren des Bestehens, und es stehen noch viele Wettkämpfe in den Termin- und Org.-Plänen des Stendaler LV’92 um den Präsidenten Peter Ludwig und seinem ehrenamtlichen Team. Viel ist seit dem 3. Oktober 1996 im Stadion geschehen. Dank der Unterstützung durch die Stadt Stendal, mit dem OB Klaus Schmotz an der Spitze und den im Stadtparlament vertretenen Fraktionen sowie den vielen fleißigen Helfern des Vereins, wurde das Stadion „Am Galgenberg“ ein wahres Schmuckstück. Fotos – von links: Jahn-Stadion“ 1992 – Stadion „Am Galgenberg“ am 3. Oktober 1996 – Stadion „Am Galgenberg“ 2018


SHC - Mehrkämpfer/Innen in Málaga erfolgreich

WM-Titel für Angela, Anja, Thomas, Angel, Heinz und Knut

(swi). 03.10.2018 – Málaga 2018 ist Geschichte! Viele SHC-Starterinnen und –Starter waren in Spanien dabei und auch erfolgreich. Wir haben über fast alle Ergebnisse immer aktuell berichtet und die Leistungen gewürdigt. Heute möchten wir nochmals auf die Medaillengewinnerinnen und –gewinner im Sieben- und Zehnkampf eingehen.
6 Seniorinnen und 5 Senioren, die bereits beim STENDALER-HANSE-CUP erfolgreich waren, kamen auch aus Málaga mit Edelmetall zurück.
Thomas Stewens (M50) ist einer der drei Initiatoren des SHC. Seit 2013 sorgt er dafür, dass die „Königinnen/Könige der Leichtathleten“  in Stendal beste Bedingungen vorfinden. Selbst musste er vom 1. bis 6. SHC leider verletzungsbedingt passen. Für die Aktiven war Thomas im Stadion „Am Galgenberg“ der „beste Betreuer“, den man sich wünschen konnte. Nun hat Thomas Stewens (Foto – rechts) einen super Zehnkampf geliefert und mit hervorragenden 8.086 Punkten den WM-Titel erkämpft. Die große Freude darüber herrschte bekanntlich nicht nur in der Sport- und Hansestadt Stendal. Dass Thomas ein großer Sportsmann ist, bewies er auch bei der Siegerehrung und darüber hinaus! Siggi Wille und das Org.-Team gratulieren allen Seniorinnen und Senioren, die in Málaga erfolgreich ihren Wettkampf absolviert haben. Wir freuen uns auf den 7. SHC vom 31. Mai – 2. Juni 2019 und hoffen, alle wieder im Stadion „Am Galgenberg“ begrüßen zu können (auch die, für die es 2018 und davor nicht so gut lief). In Stendal ist jede/jeder gern gesehen, der für UNSERE Leichtathletik an den Start geht. Wir hoffen, dass der DLV bald die internationale AK-Regelung übernimmt, damit es auch hier keine Unstimmigkeiten mehr gibt. Über Rekorde brauchen wir heute nicht reden, denn wir haben ja unseren Bernd „Rehpi“ Rehpenning!

Fotos – von links: Linda Holmström (Schweden - Bronze – W35/3 SHC-Starts), Geraldine Finegan (Irland - Bronze – W50/1), Angela Müller (Deutschland - Gold – W55/2), Anja Akkerman (Niederlande - Gold – W60/5), Margaritha Dähler-Stettler (Schweiz - Silber – W70/1), Brita Kiesheyer (Deutschland - Silber – W80/4), Angel Diaz (Guatemala - Gold – M55/1), Gabor Bodnar (Ungarn - Bronze – M60/1), Heinz Baseda (Deutschland - Gold – M65/2), Knut Henrik Skramstad (Norwegen - Gold – M80/6).


Lea-Jasmin Riecke - Juniorsportlerin des Jahres

Unsere Stimme für Lea-Jasmin:https://www.juniorsportlerdesjahres.de/?L=0


Erinnerungen an die "Stimme vom Galgenberg"

Bernd Sehmisch 2016  im Sportstudio der Hansestadt Stendal


In Erinnerung an Bernd Sehmisch

Heute wäre die „Stimme vom Galgenberg“ 80 geworden - 

(swi). 23.09.2018 – „Und wenn wir uns zum 7. SHC sehen bin ich 80 Jahre jung!“ Mit diesen Worten verabschiedeten wir uns am 28. Mai 2017 nach der Siegerehrung des 5. SHC im Stendaler Stadion „Am Galgenberg“. 2018 sollte das Jahr der Jubiläen für Bernd Sehmisch in Stendal werden. 20 Jahre die „Stimme vom Galgenberg“ und den 80. Geburtstag wollten wir feiern, aber es kam leider ganz anders. Als sich Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Sport am 26. März 2018 mit den Organisatoren des SHC zum Spitzentreffen im Vereinsheim des SLV’92 versammelten, stellte ich einige Teilnehmer des 6. SHC vor. Viel Applaus gab es, als auf der Leinwand das Foto von Bernd Sehmisch erschien, der bereits im Januar 2018 zugesagt hatte, gemeinsam mit seinem Sprecherkollegen Gunter Fischer aus Freiberg den 6. SHC zu moderieren. Am 27. März teilte mir Eva Sehmisch mit, dass ihr Bernd am Tag zuvor, als wir beim Spitzentreffen waren, für immer seine Augen geschlossen hat. Die große SHC-Familie trauert um die „Stimme vom Galgenberg“. Heute, am 23. September 2018, wäre unser Bernd Sehmisch 80 Jahre geworden. Wir sind in Gedanken bei Bernd und seiner Familie! Es freut uns sehr, dass die Verbindung zu Eva Sehmisch, die oft mit in Stendal war, geblieben ist. Zum 7. SHC wird Eva mit ihrer Tochter Ehrengast des Org.-Teams sein und erfahren, wie sehr ihr Bernd in der SHC-Familie verehrt und geachtet wird.
Was bleibt ist die Erinnerung!
Fotos - SHC - Bernd und Siggi / Bernd mit Linda, Annelie und Siggi / Eröffnung 5. SHC 2017 / Bernd und Knut / Bernd und Horst Paulus im Sportstudio.


Lothar Huchthausen in Málaga - Ein Rückblick

Ein Speer für 16 Athleten … / Erlebnisse außerhalb des Wurfringes …

(swi). 21.09.2018 - Die 23. WM fand vom 4. – 16. September in Spanien statt. Als Lothar Huchthausen vor den Senioren Weltmeisterschaften von Málaga nach seiner Zielstellung gefragt wurde, äußerte er, dass drei Medaillen schon super wären. Wie Volksstimme immer aktuell berichtete, wurde es vier mal Edelmetall. Als Weltmeister im Kugelstoßen, Speerwurf und Wurffünfkampf sowie Vize-Meister  im Diskuswurf überbot er seine eigene Zielstellung. Viele Eindrücke brachte der für den SV Rot-Weiß Arneburg startende 83-jährige mit zurück in die Heimat, wobei nicht alles positiv war. „Bei der Organisation der Wettkämpfe wünschte ich mir, die Organisatoren des Stendaler LV’92 könnten hier ihre Erfahrungen einbringen, denn vieles war einfach einer WM nicht würdig“, so der O-Ton des dreifachen Weltmeisters, als er am Dienstag seinem ehemaligen Trainer Siggi Wille stolz die vier Medaillen präsentierte (Foto – SLV). Ein Beispiel tischte er dann auch auf.

Huchthausen erzählte weiter: „Am 10. September sollte der Speerwurfwettkampf um 8:30 Uhr beginnen. Geplant war ein gemeinsamer Wettkampf der M80 und M85 (29 Athleten). Zwei 400 Gramm Wettkampfspeere waren da. Dann wurden die Altersklassen doch getrennt und wir begannen mit einer Stunde Verzug unseren Wettkampf. Durch die Trennung hatte aber jede AK nur noch einen Speer. Nach den 88 Würfen mit diesem Speer stand schließlich fest, dass ich mit 37,45 Metern der neue Weltmeister der M80 war!“ Viele Diskussionen gab es auch über die unterschiedliche Altersklasseneinteilung zwischen WMA, EMA (Welt- bzw. Europa-Verband) und dem DLV (DeutscherLeichtathletikVerband). In Deutschland startet man ab dem 1.1. des Jahres in der neuen Altersklasse, international aber erst, wenn man am ersten Tag der Meisterschaften das Alter für die neue AK erreicht hat. Es zählt international also der Geburtstag. So kann es passieren, dass ein Deutscher Rekord über dem Europa- bzw. Weltrekord liegt. Ulrich Klemm (Havelberg) war bei den Deutschen 2018  in der M70 erfolgreich, in Málaga musste er aber noch chancenlos in der M65 starten, da er erst nach der WM 70 wird. Hier muss der DLV handeln und sich der WMA/EMA anpassen. Und noch etwas fehlte Lothar Huchthausen in Málaga, was Stendal seit Jahren auszeichnet, „Im Mittelpunkt der Wettkämpfe muss der Athlet, nicht der Funktionär stehen!“
Die nächsten WK-Höhepunkte sind Lothar Huchthausen schon bekannt, aber jetzt will er sich erstmal von dieser WM erholen. Ob es zur Winterwurf-WM vom 24. – 30. März 2019 nach Torun/Polen geht, wird er erst zu Beginn des neuen Jahres entscheiden.
Huchthausens M80-WM 2018 in Zahlen
04.09.             Kugel                      12,33 Meter                          Goldmedaille/Weltmeister
06.09.             Hammer                  38,13 Meter                          7. Platz
07.09.             Diskus                     32,24 Meter                          Silbermedaille
10.09.             Speer                      37,45 Meter                          Goldmedaille/Weltmeister
10.09.             Gewichtwurf            14,42 Meter                          7. Platz
12.09.             Wurffünfkampf        4.825 Punkte                        Goldmedaille/Weltmeister
                     (Hammer-38,11/Kugel-11,51/Diskus-29,64/Speer-38,31/Gewicht-14,31)


Wann ist ein Rekord ein Rekord?

(swi). 19.09.2018 - "Deutscher-, Europa- oder Weltrekord, das ist hier die Frage." Seit 2013 gibt es unseren STENDALER-HANSE-CUP. Das sind bekanntlich die "Internationalen Altmark-Meisterschaften der Seniorinnen und Senioren im Sieben- und Zehnkampf". Es begann 2013 mit zwei Weltrekorden, die Christa Bortignon (Kanada), in der W75 aufstellte. Dann trugen sich die Zehnkämpfer in die Rekordlisten ein. Von Wolfgang Ritte über Rolf Geese und Angel Diaz bis zu Valdis Cela, es gab fast immer Diskussionen, wer den jeweils aktuellen Rekord mit welcher Punktzahl hält. Bis zu 285 Tage wurden zur Klärung benötigt, und selbst dann gab es noch Unklarheiten. Hilferufe an die WMA-Vizepräsidentin (seit dem 8. September 2018 Präsidentin) Margit Jungmann blieben ohne Erfolg. Selbst vom 4. - 16.09.2018  bei der WM in Málaga waren die WMA-Rekorde nicht aktuell. Aufgrund der unsinnigen AK-Regelung im DLV (01.01.) können Deutsche Rekorde  über  Europa - bzw. Welt - Rekorden liegen. (Wie der dreifache Weltmeister von Málaga, Lothar Huchthausen, mitteilte, gab es zu dieser AK-Regelung in Spanien einige Diskussionen.) Nun gibt es aber Europa - Rekorde, die besser als die veröffentlichten Welt - Rekorde sind, und da sollte doch der Spaß aufhören. Es gibt die EMA-Rekordlisten von Ivar Söderlind und das "Model Results 2010" von Bernd Rehpenning. Gehört denn Europa nicht mehr zur Welt der Sandy Pashkins/USA?  Ehrenamtlich tätige Organisatoren arbeiten mit den Rekordlisten, weil sie ordentliche Wettkampfergebnisse veröffentlichen möchten. Aktive richten sich bei ihren Wettkämpfen auch nach den Rekorden. So wird zum Beispiel bei den Zehnkämpfern oft der abschließende 1.500 Meter Lauf, mit Blick auf den aktuellen Rekord, nach den aktuellen Punkttabellen gestaltet. Im Interesse der Aktiven und  Ausrichter von Wettkämpfen sollte Frau Jungmann, nun als Präsidentin, ihr Versprechen aus dem Jahr 2017 einlösen und Frau Pashkins beauftragen, den Spuk zu beenden. In Zeiten des schnellen Internets wäre es an der Zeit, dass sich die WMA - Statistikerin mit Fachmännern wie Ivar und Bernd in Verbindung setzt, um endlich Ordnung in die WMA-Rekordlisten zu bringen. Torun 2019 ist nicht mehr weit … 


WM in Málaga gingen heute zu Ende

Zwei Goldmedaillen zum Abschluss der WM für Heinz Keck -

(swi). 16.09.2018 – Zum Abschluss der Senioren Weltmeisterschaften in Málaga fanden heute die Staffelentscheidungen über 4 x 100 und 4 x 400 Meter statt. In der M75 hatte sich Heinz Keck (Foto - links - SHC) von der LG Alsternord Hamburg über seine Einzelstarts für beide Nationalstaffeln qualifiziert. Bereits am heutigen Mittag sprintete die Deutsche Staffel über 4 x 100 Meter mit Guido Müller, Fritz Reichle, Heinz Keck und Hartmut Kraemer in 58,87 Sekunden zum  WM – Titel vor den USA, die 62,85 Sekunden benötigten. In der AK 65 waren Ute und Wolfgang Ritte (Foto - rechts - privat) für die 4 x 100 Meter Staffel nominiert. Ute führte als Schlussläuferin die W65 in 66,44 Sekunden zu WM – Bronze. In der M65 war auch Wolfgang Ritte der Schlussläufer eingesetzt. In 52,45 Sekunden sicherte er für die Staffel eine weitere Bronzemedaille. Nur knapp drei Stunden blieben Heinz Keck um sich von der Kurzstaffel zu erholen, was dem SHC-Stammgast ausgezeichnet gelang. Als Startläufer über die 4 x 400 Meter holte er in 5:21,99 Minuten gemeinsam mit Willi Klaus, Guido Müller und Karl Jakob seinen zweiten WM – Titel. Australien wurd hier in 5:50,20 Minuten Vizemeister. Herzliche Glückwünsche sendet Siggi Wille und sein Team an Heinz, Ute und Wolfgang sowie an alle SHC-WM-Starter. Wir wünschen eine gute Heimreise und freuen uns auf ALLE, die 2019 den Weg in die Sport- und Hansestadt Stendal zum 7. SHC finden. 


Hürden - Medaillenflut für SHC - Starter

(swi). 15.09.2018 – Der elfte WM - Tag stand ganz im Zeichen der Endläufe über die kurze Hürde. Fast alle SHC – Starter hatten sich in ihren Altersklassen qualifiziert. Über 80 Meter Hürden der M80 holte Knut Henrik Skramstad bereits am Vormittag in 17,22 Sekunden den WM Titel. Nach Siegen im Weitsprung und Stabhochsprung sicherte sich Wolfgang Ritte seinen dritten WM Titel Samstag am Abend über die

100 Meter Hürden der M65 in 16,26 Sekunden. Auch Valdis Cela, der bekanntlich beim 6. SHC in diesem Jahr einen neuen Zehnkampfweltrekord in der M70 ausgestellt hatte, wurde über die 80 Meter Hürden seiner Favoritenrolle gerecht. In 13,81 Sekunden wurde er Weltmeister. Valdis möchte 2019 wieder beim SHC in Stendal dabei sein, allerdings nicht im Zehnkampf. Angel Diaz (Guatemala) holte sich in der M55 in 14,92 Sekunden WM-Bronze über die kurze Hürde. Durch Margaritha Dähler-Stettler (W70) und Ursula Schmidt (W65) gab es in 18,52 bzw. 16,77 Sekunden zwei weitere Bronzemedaillen. Karin Grummert war stolz den 80 Meter Hürden Endlauf der W60 erreicht zu haben. Als Sechste konnte sie in 17,10 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit aufstellen. Auch Dieter Tisch stand im Hürdenendlauf der M70. In 14,96 Sekunden belegte er den 8. Platz. Reiner Görtz beendete seine WM-Starts in Málaga mit dem Wurffünfkampf der M75. Mit 2.800 Punkten wurde er schließlich Zehnter. In Stendal freut man sich schon auf Reiners
5. SHC – Start im kommenden Jahr.  Stendal gratuliert den Siegern, Medaillengewinnern und Platzierten! Morgen geht es zum Abschluss der WM um Titel und Medaillen der Auswahlstaffeln  über 4 x 100 und 4 x 400 Meter.
Fotos - SHC - von links:
Knut - Wolfgang - Valdis - Margaritha - Ursula - Angel - Karin - Dieter - Reiner


Wolfgang Ritte als VL-Schnellster im Endlauf

(swi). 14.09.2018 - Alle SHC-Starter stehen morgen in den Finalläufen über die kurzen Hürden. Wolfgang Ritte war heute in 16,38 Sekunden der Schnellste 100 Meter Hürdensprinter in der M65. Karin Grummert erreichte als VL-Dritte den 80 Meter Hürden Endlauf der W60, was auch Dieter Tisch in der M70 gelang. Siggi Wille und das Org.-Team des SHC drücken allen Endlauf - Teilnehmerinnen und - Teilnehmern die Daumen! Dieter Tisch schickte heute Fotos (unten - von links) und folgenden Text nach Stendal: "Hallo Siggi, anbei Bilder mit Ute und Reiner, Wolfgang beim Hürdenvorlauf und einer Autogrammstunde. Karin, Wolfgang und ich sind im Hürdenendlauf. Grüße nach Stendal. Ist hier in Málaga in vieler Athleten Munde!!!!!


Dritter WM-Titel für Lothar Huchthausen

(swi). 12.09.2018 – Auch am achten Wettkampftag konnten sich einige SHC-Starterinnen und –Starter mit Edelmetall schmücken bzw. mit guten Leistungen glänzen. In der M80 wurde Knut Henrik Skramstad (Norwegen) mit 2,40 Metern Weltmeister im Stabhochsprung. Nach ihrem Weitsprung-Titel sprang Ute Ritte im Stabhochsprung der W65 zu WM-Silber. Mit 2,50 Metern sprang Ute exakt so hoch wie die Britin Sue Yeomans, die jedoch aufgrund weniger Fehlversuche den Titel gewann. Geraldine Finegan (Irland) wurde im Stabhochsprung der W50 mit 2,30 Metern WM-Dritte. Im Dreisprung der M75 belegte Janis Mankovskis (Lettland) mit 8,65 Metern den 3. Platz. Brita Kiesheyer sicherte sich im Wurffünfkampf der W80 mit 3.463 Punkten WM-Bronze. Große Freude auch bei Heinz Keck von der LG Alsternord Hamburg. In der M75 liefer in 78,45 Sekunden im 400 Meter Vorlauf die drittschnellste Zeit der Deutschen Starter, womit er sich einen Platz in der 4 x 400 Meter Auswahlstaffel sicherte. Wie Heinz gestern per Handy aus Spanien mitteilte, war er bereits für die 4 x 100 Meter Staffel nominiert. Damit hat der SHC-Stammgast am Sonntag um 12:50 bzw. 15:40 Uhr zum Abschluss der WM echte Medaillenchancen. Bereits heute um 14:15 Uhr begann für Lothar Huchthausen der Wurffünfkampf in der M80. Vor dem abschließenden Gewichtwurf hatte er sich mit 38,11 m im Hammerwurf, 11,51 m im Kugelstoßen, 29,64 m im Diskuswurf und 38,31 m im Speerwurf und 3.879 Punkten an die Spitze des vierzehnköpfigen Starterfeldes gesetzt. Das 5,450 Kg - Gewicht schleuderte der Arneburger auf 14,31 Meter. Mit 4.825 Punkten beendete Lothar Huchthausen seinen letzten Auftritt bei den Weltmeisterschaften in Málaga mit seinem dritten Weltmeistertitel! Der Südafrikaner Andrej Rzepecki machte es am Ende nochmals spannend als er mit dem Gewicht 18,04 Meter erzielte. Aber auch damit kam er nur noch bis auf 149 Punkte an Lothars Leistung heran. Herzliche Glückwünsche gehen aus Stendal an unsere Weltmeister, Medaillengewinner und alle Platzierten!

Fotos-SHC:  von links - Knut – Ute – Geraldine – Janis – Brita – Heinz – Lothar 


Wolfgang Ritte - Weltmeister im Stabhochsprung

(swi). 11.09.2018 - Vor wenigen Minuten endete in Málaga der Wettkampf im Stabhochsprung der M65. Überlegener Weltmeister wurde Wolfgang Ritte (Foto - links) mit 3,90 Metern. An der neuen Weltrekordhöhe von 4,06 Metern scheiterte Wolfgang noch. Vizemeister wurde Ivo Strnad (Tschechien) mit übersprungenen 3,40 Metern. Für Wolfgang Ritte war es der zweite WM-Titel in knapp 20 Stunden. In der M40 belegte Jörg Schurath (Foto - rechts) mit dem Stab den 9. Platz. Für Jörg stehen 3,80 Meter in der Ergebnisliste dieser WM. Herzliche Glückwünsche gehen aus der Sport- und Hansestadt nach Málaga! Fotos: Gerhard Draschowski


WM-Titel im Weitsprung für Ute Ritte

(swi). 11.09.2018 - Gestern holte Wolfgang Ritte in Màlaga den WM-Titel im Weitsprung der M65. Bereits wenige Stunden später gelang dieses heute auch Ehefrau Ute Ritte (Foto - Gerhard Draschowski) in der W65. Mit 3,81 Metern sicherte sie sich den Titel vor Linda Cohn USA, die 3,78 Meter weit sprang. Als Ute sich über ihren Titel freuen konnte, war Wolfgang, der ebenfalls um 10 Uhr zum Stabhochsprungwettkampf antrat, noch gar nicht in den Wettkampf eingestiegen (WK - Höhe z.Zt. 2,90 Meter). Herzlichen Glückwunsch - Ute Ritte und Daumendrücken für den morgigen Stabhochsprungwettbewerb!


WM - Gold für Wolfgang Ritte und Valdis Cela

(swi). 10.09.2018 – Vor seinem morgigen Start im Stabhochsprung trat Wolfgang Ritte heute im Weitsprung der M65 an. Mit einem 5,44 Meter Sprung setzte er sich im 4. Versuch an die Spitze des Starterfeldes. Mit dieser Weite wurde er schließlich Weltmeister 2018 vor Adrian Neagu (Rumänien), der 5,31 Meter erreichte. Hochsprung Bronze holten heute Ursula Schmidt (W65) und Brita Kiesheyer (W80) mit 1,16 bzw. 0,88 Metern. Lothar Huchthausen wurde nach seinem heutigen Sieg im Speerwurf  am Abend mit einer Weite von 14,42 Metern WM 7. im Gewichtwurf.
Auch Valdis Cela (Lettland) konnte sich heute in Málaga mit einem WM-Titel schmücken. Nach Hochsprung Silber (1,51) sprang er heute mit 4,98 Metern zu WM-Gold im Weitsprung der M70.
Fotos – SHC: Wolfgang Ritte – Weitsprung / Valdis Cela Hoch und Weitsprung


Zweiter Titel und drittes Edelmetall für "Huchti"

Speerwurf - Gold für den Altmärker
Lothar Huchthausen 
(swi). 10.09.2018 – Bereits am frühen Morgen musste der Arneburger Lothar Huchthausen im Málaga in seiner Lieblingsdisziplin, dem Speerwurf antreten. Als amtierender Weltrekordler und Weltjahresbester war er hier klarer Favorit. Mit 37,45 Metern beherrschte er das sechzehnköpfige Starterfeld  und sicherte sich überlegen der WM-Titel in der M80 vor dem Finnen Taune Tukkinen, der auf 33,86 Meter kam. Nach Kugelstoß Gold und Diskus Silber war das die dritte Medaille für Huchthausen. Heute Abend tritt er noch im Gewichtwurf an. Am Mittwoch absolviert Lothar Huchthausen mit dem Wurffünfkampf seinen letzen diesjährigen WM-Wettkampf. Dann hat er nochmals 15 Versuche, die nach der aktuellen Bestenliste nochmals zu Edelmetall reichen könnten. In der Altmark drückt man ganz fest die Daumen!
Foto: Dieter Massin -  
Im Rahmen des 6. Hanse-Cup’s traf Lothar Huchthausen (M80) auf den Speerwurf Olympiasieger von 1980 Dainis Kula (Lettland), der nun in der M55 startet. Mit 39,95 Meter erzielte Lothar (Foto – links) am 26. Mai im Stadion „Am Galgenberg“ seine Jahresweltbestleistung 2018.


Dieter Massin und Thomas Stewens auf Werbetour für den 7. SHC

Initiatoren des SHC werben in Kroatien und Spanien für den 7. SHC

(swi). 08.09.2018 – Vor 2 Wochen hat Dieter Massin beim 6 Länderkampf in Čakovec mit Plakaten und Ausschreibungen für den vom 31. Mai bis 2. Juni 2019 in der Sport- und Hansestadt Stendal stattfindenden 7. STENDALER-HANSE-CUP geworben. Senioren-Leichtathleten aus Tschechien, Österreich, Slowenien, Kroatien, Ungarn und der Schweiz wurden so für das Mehrkampfevent 2019 begeistert. Auch bei den Senioren-WM in Málaga wurden fleißig Plakate und Ausschreibungen verteilt und bei den besten Siebenkämpferinnen und Zehnkämpfern der Welt das Interesse für Stendal 2019 geweckt. Angel Diaz freute sich über die Einladung nach Stendal sowie über die DVD vom 5. SHC, die Thomas Stewens (Foto) im Namen des Org.-Teams überreichte. Wie Thomas wurde Angel 2018 Weltmeister im Zehnkampf. Erste Reaktionen auf die Einladung zum 7. SHC gab es bereits von Vizeweltmeister Jerzy Krauze. Jerzy hatte schon mehrmals einen Start in Stendal geplant, aber es bisher noch nicht geschafft. Aus der Facebook-Nachricht des Polen geht hervor, dass er 2019 wohl eine Reise in die Altmark plant.
Fotos: Dieter Massin in
Čakovec  mit Marianne Meier (Oesterreich) und
           Karel Matzner (CSR) ;
           Thomas Stewens in Málaga mit Angel Diaz (Guatemala)
und Jerzy Krauze    
           (Polen)


Angel Diaz - Zehnkampf - Weltmeister M55

Schwierige Bedingungen verhindern neuen Weltrekord

(swi). 07.09.2018 – Angel Diaz (Foto mit Gerd Westphal) aus Guatemala wurde am heutigen späten Abend in Málaga Zehnkampfweltmeister der M55. Mit 7.627 Punkten blieb er bei am Ende doch unter seinem 2017 bei 5. SHC in Stendal aufgestellten Weltrekord. Allein die 1.500 Meterzeit zeigt, dass in Málaga nicht gerade gute Bedingungen für die Mehrkämpfer herrschten, denn in 6:06,52 Minuten war er fast eine Minute langsamer als 2014 in Stendal. Vizemeister wurde Jerzy Krauze (Foto mit Thomas Stewens), Polen, mit 7.452 Punkten. Jerzy hatte schon mehrmals einen Start beim SHC in Angriff genommen, aber bisher ohne Erfolg. Thomas Stewens und Gerd Westphal haben in Málaga kräftig die Werbetrommel gerührt, und vielleicht sehen wir Angel und Jerzy 2019 beim 7. SHC im Stadion „Am Galgenberg“.
Da die Weltrekordlisten der WMA im Zehnkampf auch heute (23:00 Uhr) noch nicht aktuell sind, könnte man einen neuen Weltrekord (WR) von Hubert Indra (Foto mit Dieter Massin), Italien, im Zehnkampf der M60 vermelden. Er erreichte mit 8.158 Punkten eine super Leistung, mit der er 35 Punkte über dem von Wolfgang Ritte 2014 in Stendal aufgestellten WR liegen würde. Aber Dank des „Modell Results 2010“ von Bernd Rehpenning wissen wir, das Hubert Indra bereits am 2./3. Juni 2018 mit 8.202 Punkten den neuen WR in der M60 aufgestellt hat. Siggi Wille und das Org.-Team des STENDALER-HANSE-CUP’s senden an alle Weltmeister, Medaillengewinner und Platzierten die herzlichsten Glückwünsche.


Zehnkampf - Gold für Heinz Baseda

(swi). 07.09.2018 – Im Zehnkampf der M65 holte Heinz Baseda (Foto – links), SV Grün-Weiß Harburg, heute mit 7.079 Punkten den WM-Titel. Damit überbot er sein Ergebnis vom 6. SHC um 379 Punkte. Einen ausgezeichneten 6. Platz belegte Reiner Görtz (2. Foto v.l.) in der M75 mit 3.859 Punkten erzielte er über 600 Punkte mehr als in diesem Jahr in Stendal. In der M70 belegten Heinrich Wiechmann (4.570 Punkte) und Horst Schmidt (3.674 Punkte) die Plätze 8 bzw. 11. Weitere Medaillen gab es für die SHC-Starter durch Ursula Schmidt, LG NORD Berlin, (2. Foto v.r.). Über 300 Meter Hürden der W65 erkämpfte sie 61,93 Sekunden WM-Bronze. Für Lothar Huchthausen (Foto – rechts) gab es heute WM – Silber. Mit 32,24 Metern landete der Arneburger hinter Edlund Osten, der 36.11 Meter erzielte.


Angela Müller holt Siebenkampf - Gold

(swi). 06.09.2018 – Zum Abschluss der Siebenkämpfe gab es heute für die Freunde des SHC noch eine Goldmedaille. Angela Müller vom Dresdner SC (Foto – rechts) wurde in der W55 mit 5.598 Punkten Siebenkampf - Weltmeisterin. Angela lag bereits nach dem ersten Wettkampftag in Führung, die sie auch nach dem Weitsprung (4,48)  und einem super Speerwurf von 32,59 Metern bis zum Ende des 800 Meterlaufes nicht mehr abgab. Marite Vilcane (Foto – Mitte) kam mit 4.087 Punkten nicht ganz an ihren beim 6. SHC aufgestellten Lettischen Rekord von 4.108 Punkten heran. Mit 4.087 Punkten belegte sie schließlich in der W55 den 7. Platz. Die Schwedin Linda Holmström (Foto – rechts) lag in der W35 bis zum 800 Meter Lauf auf dem 4. Platz. Im Lauf über die zwei Stadionrunden war sie dann aber nicht zu schlagen. In tollen 2:28,91 Minuten überquerte Linda die Ziellinie. Mit 4.075 Punkten erkämpfe sie die Bronzemedaille. In der W45 wurde Linda Akerman (Schweden) mit 4.748 Punkten Vierte. Martina Berankova und Dana Dvorakova (beide Tschechien) belegte in der W45 die Plätze 9 und 10. 


Siebenkampf-Silber für Margaritha und Brita

(swi). 06.09.2018 – Bereits am frühen Donnerstagnachmittag beendeten einige AK in Málaga ihren Siebenkampf. In der W 70 wurde die Schweizerin Margaritha-Heidi Dähler-Stettler (Foto – links) mit 4.618 Punkten Vize – Weltmeisterin. Damit erreichte sie 100 Punkte mehr als beim 6. SHC in Stendal. Auch Brita Kiesheyer (Foto – Mitte)) absolvierte ihren Siebenkampf erfolgreich. Mit 2.899 Punkten sicherte sich die Krefelderin in der W80 die Silbermedaille.  Da sie die beim 6. SHC in Stendal erzielten 2.841 Punkte übertraf, sollte die Málagaleistung ein neuer nationaler Rekord sein. Bronze erkämpfte die Irländerin Geraldine Finegan (Foto – rechts) im Siebenkampf der W50. Für die erste SHC-Zehnkämpferin stehen 5.195 Punkte in der Ergebnisliste dieser WM. In der W65 belegten Ursula Schmidt (LG NORD) und Marianne Schumacher (CSV Krefeld) mit 4.362 bzw. 3.921 Punkte die Plätze 6 und 7. Heute Abend beenden auch die restlichen AK der Seniorinnen ihre Siebenkämpfe. Linda Holmström (W35), Lindea Akerman (W45) und Angela Müller (W55) sind nach dem ersten Wettkampftag auf Medaillenkurs. Der Altmärker Lothar Huchthausen musste heute in den Hammerwurfring. Mit 38,13 Metern belegte er schließlich den 7. Platz.


Schlamperei in WMA-Rekordlisten geht weiter ...

Schlamperei in WMA-Rekordlisten geht weiter …

WMA-Rekordlisten auch bei WM falsch …

(swi). 06.09.2018 - Große Freude kam in der vergangenen Nacht auf, als feststand, dass Thomas Stewens den WM - Titel im Zehnkampf der M50 erkämpft hatte. Leider hatte ich zu diesem Zeitpunkt keinen Zugang zu Bern Rehpennings "Model Results 2010" und machte mich auf der WMA - Rekordseite einer gewissen Frau Sandy Pashkin schlau. Dumm gelaufen, denn wie schon so oft, wurde ich hier hinters Licht geführt. Der WR von Jan Luc-Duez FRA steht nämlich bei 8.106 Punkten. Frau Pashkin (Foto-links) und ihre WMA – Vizepräsidentin Margit Jungmann (Foto-rechts), die uns im Vorjahr zugesagt hatte, dass sie sich um die WMA Statistik kümmert, erhalten symbolisch von uns die Rote Karte, denn das ist einfach eine große Schlamperei. Die Leistung von Thomas Stewens bleibt davon unberührt, denn er war einfach KLASSE. Sein Zehnkampf von Málaga endete übrigens heute um 3:40 Uhr mit der Dopingkontrolle.

EMA Statistiker Ivar Söderlind (Foto-Mitte) hat den bereits am 10.10.2015 in Tournefeuille/Frankreich aufgestellten Rekord von Jan-Luc offiziell in seiner Europarekordliste aufgeführt. Er deutet auch (rot untersetzt) auf den Weltrekord hin. Auch den neuen Rekord von Hubert Indra in der M60 hat Ivar bereits aufgenommen. Also lasst euch morgen Abend nicht von der WMA-Rekordliste in die Irre führen. Es gibt fähige Fachleute in der internationalen Leichtathletik, was unbedingt bei der Wahl am 8. September bedacht werden sollte. Das was seit einigen Jahren allein im Bereich der WMA Statistik läuft, könnte einem die Lust an der Leichtathletik nehmen.


Thomas Stewens holt WM-Titel im Zehnkampf der M50 - 8.086 Punkte

(swi). 05.09.2018 - Das lange Warten hat sich gelohnt, denn heute um 23 Uhr stand das Endergebnis fest. Thomas Stewens (Foto) ist der neue Weltmeister im Zehnkampf der M50 mit  8.068 Punkten. Damit verfehlte er den alten Rekord von Jan Luc Duez aus dem Jahr 2015 um 20 Punkte. Gerd Westphal belegte mit 6.430 Punkten den 7. Platz. Bereits am frühen Nachmittag hatte Knut Henrik Skramstad mit 7.013 Punkten den Zehnkampftitel in der M80 geholt. Jörg Schurath wurde in dem M40 mit 5.211 Punkten 10. Herzliche Glückwünsche gehen aus Stendal nach Spanien. Bei Halbzeit der Siebenkämpferinnen führt in der W55 die Dresdnerin Angela Müller mit 3.405 Punkten. Morgen geht es in Málaga weiter. U.a. steigen auch die anderen Zehnkämpfer in den Wettkampf ein. Mit dabei ist dann auch M55 -  Weltrekordler Angel Diaz aus Guatemala.


BFV Kalenderkonferenz mit klaren Ergebnissen!

"Ja" zur Kinder-LA, aber nur parallel zur traditionellen Leichtathletik

(swi). 05.09.2018 – Traditionell Anfang September trafen sich gestern Vertreter aus Vereinen des BFV Leichtathletik Magdeburg e.V. zur BFV Kalenderkonferenz 2018. BFV-Wettkampfwart Bernd Rybacek (Foto) hatte die Wettkampfplanung 2019 wie immer super vorbereitet, und so gab es im 8. Entwurf des Kalendariums nur wenige Korrekturen. Offen sind noch einige Bezirksmeisterschaften. Die Kinder – Leichtathletik des DLV bereitet nicht nur den 17!!! anwesenden Fachleuten der Leichtathletik Kopfschmerzen. Der Drohbrief des Präsidenten des LVSA, Gerry Kley, an Vereine, die in diesem Jahr die traditionellen Wettbewerbe wie 50 Meter, Weitsprung und Ballwurf ausgeschrieben bzw. ausgerichtet haben, zeigt Wirkung. Die Anwesenden stellten klar, dass keiner gegen die Kinder-LA ist, jedoch parallel die traditionellen Wettbewerbe auch im Kinderbereich beibehalten werden müssen um nicht noch mehr Boden gegenüber anderen Verbänden zu verlieren. In Halberstadt hat man die Nase von den diesjährigen Querelen gestrichen voll. Einer der treusten Ausrichter von Wettkämpfen vor und seit der Gründung des LVSA wirft das Handtuch und richtet 2019 keine Wettkämpfe aus. LVSA-Vizepräsident Jörg Bremer brachte dann Licht ins Dunkel. Er teilte mit, dass die Kinder-LA in der DLO festgeschrieben und damit Gesetz ist. Der Antrag einiger Landesverbände, wenigstens den Dreikampf (offiziell) zuzulassen, wurde im DLV mit 80:100 Stimmen abgeschmettert. Aber eine Arbeitsgruppe wurde gebildet, die die Problematik überarbeiten wird und eine Verbandsvorlage einbringen soll. In dieser AG ist auch Gerry Kley, der dann (so Bremer) die Meinung seines Präsidiums und der Basis des LVSA zu vertreten hat. Da der Terminkalender bereits Mitte Oktober in Druck gehen muss, reicht das Ergebnis der AG (Termin November) den Magdeburgern nicht aus. Es wurde festgelegt, dass der BFV Vorstand einen Brief an den LVSA-Präsidenten sendet und das Präsidium des LVSA auffordert für 2019 den Dreikampf für die AK U10 zu genehmigen. Alle Vereinsvertreter waren sich darüber einig, dass man die ehemalige Grundsportart Leichtathletik nicht durch die Abschaffung der traditionellen Leichtathletik im Kinderbereich noch mehr ins Abseits drängen darf. 


Kugelstoß - WM-Titel für Lothar Huchthausen

(swi). 04.09.2018 - Bereits am ersten Wettkampftag der WM in Málaga holte sich Lothar Huchthausen im Kugelstoßen der M80 mit 12,33 Metern den Titel vor dem Schweden Edlund Osten, der 12,29 Meter erreichte. Im Zehnkampf der M50 liegt Thomas Stewens (Foto - rechts) mit 4.123 Punkten nach dem 1. Tag in Führung. Gerd Westphal nimmt hier vorerst mit 3.299 Punkten Rang 10 ein. Knut Henrik Skramstad (Foto - links) rangiert in der M80 nach den ersten fünf Wettbewerben auf Rang 3. Morgen geht es bereits um 9 Uhr weiter. Dann greifen auch die anderen Altersklassen in das Zehnkampfgeschehen ein. Um 9:20 Uhr beginnen morgen auch die ersten Siebenkampf-AK mit dem Wettkampf. In den Einzelwettbewerben tritt Gundi Kreb als erste Seniorin an. Um 10 Uhr beginnt ihr Kugelstoßwettkampf in der W35. Glückwunsch - Lothar und Daumendrücken für den zweiten Wettkampftag am morgigen Mittwoch!


Ein ganz besonderer Rundflug

Was bleibt ist die Erinnerung – Treffen mit Evelyn Heine …
(swi). 02.09.2018 – Viele gemeinsame Fotos wurden von Gerhard „Lampe“ Heine und Siggi Wille in den über 35 Jahren ihres gemeinsamen „Kampfes“ für die Leichtathletik und den gesamten Sport im Landkreis Stendal geschossen (Foto-links). Ein gemeinsames Foto mit „Lampes“ Ehefrau gab es leider nie. Heute war nun ein ganz besonderer Tag, denn Evelyn Heines Wunsch anlässlich ihres 90. Geburtstages ging in Erfüllung. Um 11 Uhr trafen sich Evelyn und Siggi (Foto-Mitte) auf dem Flugplatz in Stendal/Borstel, um zu einem Rundflug über den nördlichen Landkreis zu starten. Gemeinsam mit Evelyns Sohn Jens wurden u.a. Stendal, Tangermünde (Evelyns Geburtsstadt), Arneburg, Havelberg (Pferdemarkt) überflogen. Alles von oben zu sehen, war ein tolles gemeinsames Erlebnis. Vor der Landung gab es dann noch etwas ganz Besonderes, nämlich den Blick auf das Stadion „Am Galgenberg“ (Foto-rechts). Hier wurden weitere Erinnerungen wach, denn für den Bau dieser Sportstätte hatten „Lampe“ und Siggi alle „Tricks aus der Kiste geholt“, die 1995 zum ersten Spatenstich und schließlich am 3. Oktober 1996 zur Einweihung des Stadions führten. „Sport verbindet“, dieses Motto kam auch bei diesem Treffen in Erinnerung an "Lampe" zum Ausdruck.


Wenn "Leichtathleten" traditionelle LA verbieten, dann ist das für mich KRANK

(swi). 29.08.2018 - 

Kinder – Leichtathletik – Da bekomme ich Bauchschmerzen …
Noch begeistert von vielen Ergebnissen der EM von Berlin 2018 bereitet mir das Geschehen in der Nachwuchsleichtathletik in Sachsen – Anhalt doch einige Bauchschmerzen. Im LA Landesverband Sachsen-Anhalt (LVSA) sorgt ein Brief des Präsidenten für Unruhe, denn allen Vereine, die Wettkämpfe in den traditionellen Wettbewerben 50m, Weitsprung und Ballwurf für die AK U12 und jünger ausrichten, wurde mit Strafen und Sanktionen gedroht (s. auch 20.06.2018. Erste Meisterschaften im Bereich des BFV Magdeburg wurden bereits abgesagt und gestandene Ausrichter von Meisterschaften haben das Handtuch geworfen. In der Zeit von Pampers - Ligen im Fußball sollen Kinder die genannten Wettbewerbe in der Leichtathletik nicht mehr in der traditionellen Wettkampfform, wie sie die Helden von Berlin 2018 überwiegend kennen gelernt haben, betreiben dürfen. Wer Wettkämpfe in der neuen Kinder-LA ausrichten will soll es doch machen, aber es gibt doch keine Gründe die traditionellen Wettbewerbe zu verbieten, zumal sie im Sportabzeichen-Programm des DOSB voll berücksichtigt sind. Wenn Leichtathleten traditionelle Leichtathletik verbieten ist das für mich einfach nur KRANK!!!


403,5 Punkte - Klarer Sieg für Österreich

(swi). 26.08.2018 - Der 6-Länderkampf  in Čakovec/Kroatien endete gestern mit einem deutlichen Sieg Österreichs.
Hier das Endergebnis:
1. Österreich            403,5 Punkte
2. Tschechien          375    Punkte
3. Ungarn                 349,5 Punkte
4. Slowenien            269,5 Punkte
5. Kroatien               217,5 Punkte
6. Schweiz               155    Punkte
Foto - privat: Dieter Massin mit Gottfried Gassenbauer (Foto - Mitte mit Siegerpokal) und den Vertretern der Nationen.


Hoffnungsvolle SHC-Werbung in Čakovec
(swi). 25.08.2018 – Heute schickte Dieter Massin weitere Grüße mit Text und Fotos aus Kroatien in die Sport- und Hansestadt Stendal. Der 6-Länderkampf findet übrigens in Čakovec (Foto), nahe Varazdin statt. Dieter Massin, u.a. Ehrenmitglied des Stendaler LV’92, rührte auch bei diesem Wettkampf die Werbetrommel. So haben nun die Seniorinnen und Senioren aus den sechs in Kroatien startenden Nationen Ausschreibungen und Plakate vom 7. STENDALER-HANSE-CUP. Senioren aus Tschechien (Foto Dieter Massin mit Karel Matzner – CSR) und Ungarn haben ihr Interesse bekundet. Österreichs erfolgreiche Seniorin Marianne Meier (Foto mit Dieter Massin) hat in Čakovec

viel über Stendal und den SHC erfahren. Den Termin für 2019 kennt sie nun, und vielleicht passt der 7. SHC im kommenden Jahr sogar in den Terminplan der Weltrekordlerin im Siebenkampf (6.253) und über 80 Meter Hürden (15,72) der W70.


Dieter Massin sendet Grüße aus Kroatien - 

(swi). 24.08.2018 – Wenn morgen in Varazdin der 6-Länderkampf Tschechien – Österreich – Slowenien -  Kroatien – Ungarn – Schweiz beginnt, ist auch Dieter Massin, der Ehrenpräsident der EVAA dabei. Er ist einer der Erfinder dieses Vergleiches und erneut auch der Schirmherr. Als Initiator des STENDALER-HANSE-CUP’s war Dieter seit 2013 bei jedem SHC in der Hansestadt, und so hat er bisher auch keinen der Länderkämpfe verpasst. Heute gingen bei SHC-Org.-Chef Siggi Wille herzliche Grüße aus Kroatien von Dieter Massin und der Schweizerin Margaritha Dähler-Stettler (Foto) ein. Beide werben in Varazdin mit Ausschreibungen und Plakaten für den vom 31. Mai bis zum 2. Juni 2019 stattfindenden 7. SHC.


Danke - Danke - Danke - Danke - Danke - Danke - Danke - Danke - Danke - Danke - Danke - Danke - Danke


Eine kleine Statistik

Es ist mal ganz interessant zu sehen, wie sich die Besucherzahlen und Seitenaufrufe verteilen. Seit Jahresbeginn konnten wir fast 6.000 Besucher begrüßen. Diese haben in den letzten acht Monaten 12.199 mal eine Seite aufgerufen, um in den SHC News oder in der Bildergalerie zu stöbern, um sich Anmeldeformulare runterzuladen usw. Einen rasanten Anstieg der Besuche konnten wir natürlich im Mai verzeichnen...nämlich zum 6. Stendaler-Hanse-Cup. Seit dem 08. Juni 2017 ist diese Webseite nun online. Heute konnten wir den 20.000 Webseitenaufruf verzeichnen. Vielen DANK an alle Interessierten!


Der Altmärker mit dem "schnellen Arm" ...

Lothar Huchthausen hat WM in Málaga im Visier!

(swi). 14.08.2018 -  Er hat alles erreicht, was man in der Senioren – Leichtathletik erreichen kann, denn er ist Welt-, Europa-, Deutscher-, Landes- und Altmarkmeister sowie Weltrekordhalter. Mehr geht nicht!  Der 29. Mai 2015 bleibt sicher für Lothar Huchthausen in besonderer Erinnerung, denn an diesem Tag „schraubte“ er in Burg den Weltrekord im Speerwurf der M80 auf 42,72 Meter. Das ist eine Weite, an der sich kommende Generationen die Zähne „ausbeißen“ werden. Vor 60 Jahren spielte der Name Lothar Huchthausen in der Leichtathletik bereits eine bedeutende Rolle, wobei er z.B. mit vorderen Platzierungen in neun Wettbewerben der Bestenliste 1956 glänzte. Kreismeister war er über 200 Meter, im Hochsprung und natürlich im Speerwurf, seiner heutigen Spezialdisziplin. Die 50,92 Meter waren damals eine Top-Leistung.
Dann dauerte es einige Jahrzehnte, bevor der Sportlehrer im Ruhestand, animiert durch die Erfolge des SLV-Seniorenteams, wieder in die Stadien zurück kehrte. Als Lothar Huchthausen am 25. Februar 2007 bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften im Winterwurf in Düsseldorf auftauchte, kannte ihn keiner der erfolgverwöhnten Wurfspezialisten, was sich aber rasch ändern sollte, denn Lothar wurde auf Anhieb mit 38,41 Metern Deutscher  Vizemeister im Speerwurf der M70 (Foto – links). Dann eilte der Altmärker von Erfolg zu Erfolg, sammelte Titel und Medaillen. 2018 wurde für Lothar bereits im März ein Erfolgsjahr, denn von den EM im Winterwurf kehrte er aus Madrid als dreifacher Titelträger zurück. Am 1. Mai holte sich Lothar in Wolmirstedt mit 5.063 Punkten den Deutschen Rekord im Wurffünfkampf der M80, und am vergangenen Wochenende wurde er in Zella-Mehlis mit 4.846 Punkten Deutscher Meister in diesem Mehrkampf.
Von den Deutschen Seniorenmeisterschaften aus Mönchengladbach brachte er einen kompletten Medaillensatz mit nach Arneburg, natürlich Speerwurf-Gold. Ein besonderer Wettkampf war am 26. Mai 2018 der Start beim 6. Hanse-Cup in Stendal, denn da traf er im Stadion „Am Galgenberg“ auf den Speerwurf Olympiasieger von Moskau 1980, Dainis Kula (M55). Mit 39,95 Meter erreichte der 83-jährige Huchthausen seine bisherige Jahresbestleistung, mit der er den Olympiasieger sehr beeindruckte (Foto – D. Massin).
Nun bereitet sich Lothar Huchthausen auf den Wettkampfhöhepunkt 2018 vor, denn vom 4. bis 16. September startet er im spanischen Málaga bei den Senioren Weltmeisterschaften. Einen Zehnkampf wird er dann absolvieren, denn nach den Einzelwettbewerben Kugel, Diskus, Hammer, Speer und Gewichtwurf wird er in diesen fünf Wettbewerben im Wurffünfkampf nochmals antreten. Im Speerwurf geht Lothar als Favorit in den Wettkampf, aber auch in den anderen Disziplinen hat er berechtigte Medaillenchancen. Auf das Daumendrücken in der Heimat kann sich Lothar Huchthausen verlassen, genau wie auf den würdigen Empfang, den man ihm nach den Meisterschaften in der Elbestadt bereiten wird.
(Foto - Mitte) Bereits am 11. April 2015 hatte Lothar Huchthausen mit 40,68 Metern beim Werfertag des Stendaler LV’92 den Weltrekord im Speerwurf der M80 aufgestellt, den er am 29. Mai 2016 in Burg auf 42,72 Meter verbesserte.

Lothars Geschichten:
1. DM-Medaille
Am 25.02.2007 reiste Lothar Huchthausen zu den Deutschen Meisterschaften nach Düsseldorf im Polo-Shirt, Trainingshose und Turnschuhen an. Speerwurf in Turnschuhen war unter winterlichen Bedingungen nicht möglich, und so bekam Lothar die Spikes von Sigrun Lazik, in denen er seine erste DM Silbermedaille holte.
Verpasste Stadioneinfahrt
Eine besondere Ehre und Überraschung hatten die Stendaler für Lothar Huchthausen beim 6. HANSE-CUP geplant. Gemeinsam mit dem Speerwurf-Olympiasieger von 1980 Dainis Kula aus Lettland sollte er in einem Oldtimer zur Eröffnung ins Stadion „Am Galgenberg“ einfahren. Lothar war leider unerreichbar auf dem Aufwärmplatz, wo er sich auf den Kugelstoßwettbewerb vorbereitete.
Spanische Medaillenträume
In Málaga zählt Lothar Huchthausen mit seinen in diesem Jahr erzielten Bestleistungen in mind. drei Einzelwettbewerben sowie im Wurffünfkampf zu den Medaillenkandidaten. Im Speerwurf der M80 ist er klarer Favorit.
14 Tage Spanien und kein Urlaub
14 Tage Spanien, das wird kein Urlaub, denn Lothar Huchthausen muss fast jeden zweiten Tag zum Wettkampf antreten. Am 3. September fliegt er ab Tegel über München nach Málaga. Der Rückflug soll am 17. September erfolgen. Dann geht es von Málaga über Frankfurt/Main nach Tegel. Das Reisegepäck des Arneburgers soll dann um mind. drei Medaillen schwerer sein.
Jahresbestleistungen: ( )Platz Starterliste Málaga
Kugel – 12,33 (1.) / Diskus – 29,74 (6.) / Hammer – 40,14 (3.)  / Speer – 39,95  (1.) / Gewicht – 16,11 (3.) / Wurffünfkampf – 5.063 Punkte (1.)


Ausschreibung und Zeitpläne für 7.SHC bestätigt

(swi). 13.08.2018 - Am 12. Juni hatte das Präsidium des SLV'92 den Termin für den SHC 2019 bestätigt. Die 7. Auflage der Internationalen Altmark - Meisterschaften der Seniorinnen und Senioren im Mehrkampf finden vom 31. Mai bis 2. Juni des kommenden Jahres im Stadion "Am Galgenberg" statt. Heute trafen sich Kampfrichter-Chefin Silvana Rüge, SLV-Vizepräsidentin Conny Gebert und Org.- Chef Siggi Wille (Foto von links) zur Feinabstimmung der Ausschreibung und der Zeitpläne für das Event. Die Plakate für den 7. SHC sind bereits in Druck, und nun können auch die Ausschreibungen gedruckt werden. Die Materialien müssen am 25. August fertig sein, denn Freude des SHC nehmen diese mit zu den Weltmeisterschaften nach Málaga um für Stendal 2019 zu werben. Auch Dieter Massin wird Plakate und Ausschreibungen bei seinen bevorstehenden Reisen mit im Gepäck haben um den STENDALER-HANSE-CUP noch bekannter zu machen.


Was geht das uns an?! Wir haben ja "Rehpi"!

4 Wochen vor der WM in Málaga sind WMA-Rekordlisten nicht aktuell

Zum Glück brauchen wir die WMA-Rekordlisten im Sieben- und Zehnkampf nicht mehr, denn wir haben ja "Rehpi" …!
(swi). 06.08.2018 - Gestern feierte Bernd Rehpenning, der Macher des "Model Results 2010", seinen 80. Geburtstag. Noch vor einem Jahr lief ein reger Schriftwechsel zwischen der WMA-Vize Frau Jungmann und dem Stendaler LV'92. Der SLV flehte um Unterstützung bei der Aktualisierung der WMA-Rekordlisten im Mehrkampf. Es passierte NICHT, und so waren die Stendaler froh, durch Dieter Massin, den Ehrenpräsidenten der EVAA/EMA, Bernd Rehpenning für den SHC zu begeistern. Die Ergebnisse sind bekannt, denn unter dem LINK "Model Results 2010" findet man unter www.stendaler-hanse-cup.de seit Anfang des Jahres alle aktuellen, ewigen und nicht anerkannten Weltbestleistung der AK 35+ im Sieben- und Zehnkampf. Zum Geburtstag von "Rehpi" hat man es in den USA nicht geschafft den neuen Rekord von Hubert Indra einzuarbeiten. Wäre sicher ein angebrachtes Geburtstagsgeschenk gewesen. Da der am Wochenende durch Christa Bortignon (Foto), Kanada, im Fünfkampf der W80 aufgestellte Rekord eine Landsfrau der WMA-Statistikerin von der Liste verdrängen wird, wartet man sicher einige Monate auf die Aktualisierung. Aber was geht das uns an?! Wir haben ja Bernd Rehpenning!!! Bleibt zu hoffen, dass der neue WMA-Präsident nicht nur dieses Problem in den Griff bekommt ...


Glückwunsch - Bernd Rehpenning zum 80.

Von Dieter Massin - Ahlen/Westfalen

Bernd Rehpenning:

Der Meister der Präzision wird 80!

5. August 2018 -

Bernd Rehpenning (Foto), von seinen Freunden „Rehpi“ genannt, hat den Beruf des Werkzeugmachers erlernt, also einen Beruf, in dem ganz viel Präzision verlangt wird. Wenn man dieses weiß, versteht man, dass „Rehpi“ sich in seinem Ehrenamt in seiner Sportart Leichtathletik der Statistik, also der Erfassung von Bestleistungen, Rekorden, Punkten und Ergebnissen verschrieben hat. Und dieses mit ganzer Präzision, denn alles was „Rehpi“ auf diesem Gebiet angefasst hat und noch immer mit großem Engagement umsetzt, gestattet keine Ungenauigkeiten.

Hier leistet der nun 80-jährige, ganze Arbeit, wovon sich seit einiger Zeit wieder die gesamte Leichtathletikwelt überzeugen kann. „Model Results 2010“ hat er sein allumfassendes Rekordwerk genannt. „Model“ ist eigentlich die falsche Bezeichnung, denn „Meisterwerk“ wäre für die Arbeit der zutreffende Begriff.

Begonnen hat bei „Rehpi“ alles 1979, als die Weltbestenkämpfe der Senioren nach Hannover kamen. Er fand Gefallen an den „Veteranen“; der Seniorensport im Allgemeinen und der Speerwurf im Speziellen wurden zum Mittelpunkt seiner sportlichen Aktivitäten. Zehn Weltmeisterschaften der Senioren und sieben Europameisterschaften waren es insgesamt, die „Rehpi“ besuchte. Immer wieder Kontakte suchend und findend und immer wieder bestrebt, das Bestmögliche zu erreichen, was ihm mit insgesamt sieben internationalen Medaillen auch vortrefflich gelang. Und dann kam Anfang der 2000er Jahre das „Waterloo“ im Seniorensport: im Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) wurden der Seniorenfaktoren im Mehrkampf abgeschafft, im Weltverband der Senioren kriselte es ob dieser Faktoren und gemeinsam machten sich Senioren-Weltpräsident Torsten Carlius und EVAA-Präsident Dieter Massin auf die Suche nach einem kompetenten Mitarbeiter, der diesen Faktoren einen neuen und aktuellen Schliff geben sollte. Sie hatten Glück und fanden ihn in Bernd Rehpenning. In Poznan (Polen) bei der Senioren-EM 2006 arbeitete „Rehpi“ parallel zur Meisterschaftsauswertung im Mehrkampf. Er fand in Dr. Georg Werthner (Österreich) einen kompetenten Fürsprecher. Werthner, mehrmaliger Olympiateilnehmer im Zehnkampf, selbst Tüftler (Stunden-Zehnkampf, Jedermann-Zehnkampf) war begeistert von „Rehpis“ neuem Modell und stärkte damit ein Vorhaben, das die Faktoren geradezu revolutionierte.

2010 war es dann so weit. Die Faktoren „Model Results 2010“ wurden offiziell vom Weltverband WMA angewandt und sind seither weltweit verbindlich.

Gern erzählt der bescheidene Speerwerfer vom SV Osterwald, Bernd Rehpenning, erzählte, warum er die dritte und vierte Stelle hinter dem Komma bei seinen Faktoren für wichtig hält und bringt immer sein berufliches Wissen und seine Erfahrung als Präzisionsarbeiter in der Weltfirma VW ein und verweist dann immer gern auf seine weltweit wohl einmalige Sammlung von mehr als 20‘000 Ergebnissen, die er benutzt hat, um diese neuen Faktoren immer aktuell zu halten.

2017 half er dem Stendaler LV bei seinem Hanse-Cup aus der Bredouille; wieder einmal fühlte sich der SLV im Stich gelassen bei der Endabrechnung im Zehnkampf. Die Weltrekordliste der WMA war überaltert, ein möglicher Weltrekord war nicht nachweisbar. Bis dann der Name „Rehpenning“ fiel und die Sicherheit gegeben war, dass Stendal wieder einmal Geburtsstunde eines Weltrekords war. Der Kontakt Stendal – Rehpenning war in wenigen Stunden vollzogen und seither verfügt der SLV über ein Filetstück der Statistik: die ‚Top Ten‘ im Zehnkampf und im Siebenkampf.

Präzision, Recherche und Akribie sind die Grundlage dieser ‚Top Ten‘, die immer auf dem neuesten Stand sind und die nicht durch nationales Egoistendenken bestimmt werden. Heute feiert „Rehpi“ seinen 80. Geburtstag und neben seinen Verwandten, Bekannten und Freunden werden gerade die Seniorensportler dem Jubilar dankbar sein für seine lupenreine Statistik und für die herzliche Art, wie „Rehpi“ sich bei ihnen als ehrlicher, fairer und korrekter Athlet gezeigt hat. Und alle wünschen: „Ad multos annos, Rehpi!“

Fotos von links - (alle privat):

1. Poznan 2006, die Geburtsstunde der „Rehpi“-Faktoren, Bernd Rehpenning zusammen mit Dr. Georg Werthner - 2. Im Feld der „Großen“ im Seniorenspeerwurf Bernd Rehpenning (rechts) mit Janis Lusis

(3. von rechts) - 3. „Rehpi“ im Stendaler Hanse-Cup-Team.  


Herzlichen Glückwunsch - Familie Rüge

(swi). 04.08.2018 - Gestern haben sich unsere Silvana Elsner und Felix Rüge in der Tangermünder Salzkirche das "Ja - Wort" gegeben und den Bund fürs Leben geschlossen. Wir werden nun die vier Rüges in den Org.- und Ergebnislisten finden. Siggi Wille und das SHC - Org.-Team gratulieren ganz herzlich und wünschen alles Gute auf dem gemeinsamen Lebensweg. (Foto - privat)


32 SHC-Starter bei WM im Mehrkampf dabei

(swi). 03.08.2018 - Wenn vom 4. bis 16. September 2018 in Málaga die Weltmeisterschaften der Seniorinnen und Senioren statt finden, sind auch viele HANSE-CUP-Starter dabei. Allein 15 Siebenkämpferinnen und 17 Zehnkämpfer haben für die Mehrkämpfe in der Spanischen Stadt gemeldet. Mit Brita Kiesheyer, Margaritha Dähler-Stettler, Ulrike Hiltscher, Marite Vilcane, Geraldine Finegan und Heike Hesse sind sechs SHC-Siegerinnen des Jahres 2018 bei der WM dabei.  Knut Henrik Skramstad, Heinz Keck und Jörg Schurath sind die drei SHC-Sieger 2018 die in Málaga den Zehnkampf bestreiten. Alle Starterinnen und Starter im Sieben- und Zehnkampf findet ihr in der Übersicht (unten). Bei den jüngsten Seniorinnen der W35 gibt es erneut ein Aufeinandertreffen der amtierenden Weltmeisterin Gundi Kreb und der Vize-Weltmeisterin Linda Holmström (Foto - links). Ein Wiedersehen wird es auch für Gerd Westphal (M50) und Zehnkampf-Weltrekordhalter Angel Diaz (M55) geben (Foto - Mitte). Mit Heinz Keck und Reiner Görtz (Foto - rechts - Mitte und rechts) treffen bei dieser WM zwei SHC-Stammgäste in der M70 aufeinander. Siggi Wille und das Org.-Team des SHC drücken allen Mehrkämpfern und Einzelstartern die Daumen. Wir werden uns ab dem 4. September um eine aktuelle Berichterstattung bemühen.


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