Aktuelle News zum SHC


+++ Die Ausschreibung, Zeitpläne sowie Meldeformulare für den 7. SHC stehen unter "Wettkampfunterlagen" zum Download bereit. +++


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Eine kleine Statistik

Es ist mal ganz interessant zu sehen, wie sich die Besucherzahlen und Seitenaufrufe verteilen. Seit Jahresbeginn konnten wir fast 6.000 Besucher begrüßen. Diese haben in den letzten acht Monaten 12.199 mal eine Seite aufgerufen, um in den SHC News oder in der Bildergalerie zu stöbern, um sich Anmeldeformulare runterzuladen usw. Einen rasanten Anstieg der Besuche konnten wir natürlich im Mai verzeichnen...nämlich zum 6. Stendaler-Hanse-Cup. Seit dem 08. Juni 2017 ist diese Webseite nun online. Heute konnten wir den 20.000 Webseitenaufruf verzeichnen. Vielen DANK an alle Interessierten!


SHC-Familie trauert um Uwe Huth

(oc). 14.08.2018 – Tief bewegt haben wir die Nachricht erhalten, dass Uwe Huth (Foto) den Kampf gegen eine heimtückische Krankheit verloren hat.
Uwe war immer für unsere Leichtathleten da. Allen Freunden des STENDALER-HANSE-CUP’s ist er bekannt, denn ob Aktiver, Organisator oder Kampfrichter, jeder, der mit dem SHC zu tun hatte, war Gast im Shuttle-Bus, den Uwe seit dem 1. SHC 2013 freundlich und immer pünktlich an den gewünschten Ort brachte. 
Zum 6. SHC holte Uwe in diesem Jahr am 25. Mai unsere Gäste aus Lettland und Schweden von Schönefeld bzw. Tegel ab, brachte Dace, Linda, Antra und Dainis sicher in die Sport- und Hansestadt. Nun hat sein großes Sportlerherz aufgehört zu schlagen. Wir hätten Uwe Huth gern noch bei vielen Veranstaltungen in unseren Reihen gesehen, aber leider ist er im Alter von nur 56 Jahren viel zu früh von uns gegangen. Unser Beileid sprechen wir seiner Ehefrau Evelin und seinen Kindern aus. Uwe Huth wird immer einen festen Platz in der STENDALER-HANSE-CUP-Familie haben.


Der Altmärker mit dem "schnellen Arm" ...

Lothar Huchthausen hat WM in Málaga im Visier!

(swi). 14.08.2018 -  Er hat alles erreicht, was man in der Senioren – Leichtathletik erreichen kann, denn er ist Welt-, Europa-, Deutscher-, Landes- und Altmarkmeister sowie Weltrekordhalter. Mehr geht nicht!  Der 29. Mai 2015 bleibt sicher für Lothar Huchthausen in besonderer Erinnerung, denn an diesem Tag „schraubte“ er in Burg den Weltrekord im Speerwurf der M80 auf 42,72 Meter. Das ist eine Weite, an der sich kommende Generationen die Zähne „ausbeißen“ werden. Vor 60 Jahren spielte der Name Lothar Huchthausen in der Leichtathletik bereits eine bedeutende Rolle, wobei er z.B. mit vorderen Platzierungen in neun Wettbewerben der Bestenliste 1956 glänzte. Kreismeister war er über 200 Meter, im Hochsprung und natürlich im Speerwurf, seiner heutigen Spezialdisziplin. Die 50,92 Meter waren damals eine Top-Leistung.
Dann dauerte es einige Jahrzehnte, bevor der Sportlehrer im Ruhestand, animiert durch die Erfolge des SLV-Seniorenteams, wieder in die Stadien zurück kehrte. Als Lothar Huchthausen am 25. Februar 2007 bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften im Winterwurf in Düsseldorf auftauchte, kannte ihn keiner der erfolgverwöhnten Wurfspezialisten, was sich aber rasch ändern sollte, denn Lothar wurde auf Anhieb mit 38,41 Metern Deutscher  Vizemeister im Speerwurf der M70 (Foto – links). Dann eilte der Altmärker von Erfolg zu Erfolg, sammelte Titel und Medaillen. 2018 wurde für Lothar bereits im März ein Erfolgsjahr, denn von den EM im Winterwurf kehrte er aus Madrid als dreifacher Titelträger zurück. Am 1. Mai holte sich Lothar in Wolmirstedt mit 5.063 Punkten den Deutschen Rekord im Wurffünfkampf der M80, und am vergangenen Wochenende wurde er in Zella-Mehlis mit 4.846 Punkten Deutscher Meister in diesem Mehrkampf.
Von den Deutschen Seniorenmeisterschaften aus Mönchengladbach brachte er einen kompletten Medaillensatz mit nach Arneburg, natürlich Speerwurf-Gold. Ein besonderer Wettkampf war am 26. Mai 2018 der Start beim 6. Hanse-Cup in Stendal, denn da traf er im Stadion „Am Galgenberg“ auf den Speerwurf Olympiasieger von Moskau 1980, Dainis Kula (M55). Mit 39,95 Meter erreichte der 83-jährige Huchthausen seine bisherige Jahresbestleistung, mit der er den Olympiasieger sehr beeindruckte (Foto – D. Massin).
Nun bereitet sich Lothar Huchthausen auf den Wettkampfhöhepunkt 2018 vor, denn vom 4. bis 16. September startet er im spanischen Málaga bei den Senioren Weltmeisterschaften. Einen Zehnkampf wird er dann absolvieren, denn nach den Einzelwettbewerben Kugel, Diskus, Hammer, Speer und Gewichtwurf wird er in diesen fünf Wettbewerben im Wurffünfkampf nochmals antreten. Im Speerwurf geht Lothar als Favorit in den Wettkampf, aber auch in den anderen Disziplinen hat er berechtigte Medaillenchancen. Auf das Daumendrücken in der Heimat kann sich Lothar Huchthausen verlassen, genau wie auf den würdigen Empfang, den man ihm nach den Meisterschaften in der Elbestadt bereiten wird.
(Foto - Mitte) Bereits am 11. April 2015 hatte Lothar Huchthausen mit 40,68 Metern beim Werfertag des Stendaler LV’92 den Weltrekord im Speerwurf der M80 aufgestellt, den er am 29. Mai 2016 in Burg auf 42,72 Meter verbesserte.
Lothars Geschichten:
1. DM-Medaille
Am 25.02.2007 reiste Lothar Huchthausen zu den Deutschen Meisterschaften nach Düsseldorf im Polo-Shirt, Trainingshose und Turnschuhen an. Speerwurf in Turnschuhen war unter winterlichen Bedingungen nicht möglich, und so bekam Lothar die Spikes von Sigrun Lazik, in denen er seine erste DM Silbermedaille holte.
Verpasste Stadioneinfahrt
Eine besondere Ehre und Überraschung hatten die Stendaler für Lothar Huchthausen beim 6. HANSE-CUP geplant. Gemeinsam mit dem Speerwurf-Olympiasieger von 1980 Dainis Kula aus Lettland sollte er in einem Oldtimer zur Eröffnung ins Stadion „Am Galgenberg“ einfahren. Lothar war leider unerreichbar auf dem Aufwärmplatz, wo er sich auf den Kugelstoßwettbewerb vorbereitete.
Spanische Medaillenträume
In Málaga zählt Lothar Huchthausen mit seinen in diesem Jahr erzielten Bestleistungen in mind. drei Einzelwettbewerben sowie im Wurffünfkampf zu den Medaillenkandidaten. Im Speerwurf der M80 ist er klarer Favorit.
14 Tage Spanien und kein Urlaub
14 Tage Spanien, das wird kein Urlaub, denn Lothar Huchthausen muss fast jeden zweiten Tag zum Wettkampf antreten. Am 3. September fliegt er ab Tegel über München nach Málaga. Der Rückflug soll am 17. September erfolgen. Dann geht es von Málaga über Frankfurt/Main nach Tegel. Das Reisegepäck des Arneburgers soll dann um mind. drei Medaillen schwerer sein.
Jahresbestleistungen: ( )Platz Starterliste Málaga
Kugel – 12,33 (1.) / Diskus – 29,74 (6.) / Hammer – 40,14 (3.)  / Speer – 39,95  (1.) / Gewicht – 16,11 (3.) / Wurffünfkampf – 5.063 Punkte (1.)


Ausschreibung und Zeitpläne für 7.SHC bestätigt

(swi). 13.08.2018 - Am 12. Juni hatte das Präsidium des SLV'92 den Termin für den SHC 2019 bestätigt. Die 7. Auflage der Internationalen Altmark - Meisterschaften der Seniorinnen und Senioren im Mehrkampf finden vom 31. Mai bis 2. Juni des kommenden Jahres im Stadion "Am Galgenberg" statt. Heute trafen sich Kampfrichter-Chefin Silvana Rüge, SLV-Vizepräsidentin Conny Gebert und Org.- Chef Siggi Wille (Foto von links) zur Feinabstimmung der Ausschreibung und der Zeitpläne für das Event. Die Plakate für den 7. SHC sind bereits in Druck, und nun können auch die Ausschreibungen gedruckt werden. Die Materialien müssen am 25. August fertig sein, denn Freude des SHC nehmen diese mit zu den Weltmeisterschaften nach Málaga um für Stendal 2019 zu werben. Auch Dieter Massin wird Plakate und Ausschreibungen bei seinen bevorstehenden Reisen mit im Gepäck haben um den STENDALER-HANSE-CUP noch bekannter zu machen.


Was geht das uns an?! Wir haben ja "Rehpi"!

4 Wochen vor der WM in Málaga sind WMA-Rekordlisten nicht aktuell

Zum Glück brauchen wir die WMA-Rekordlisten im Sieben- und Zehnkampf nicht mehr, denn wir haben ja "Rehpi" …!
(swi). 06.08.2018 - Gestern feierte Bernd Rehpenning, der Macher des "Model Results 2010", seinen 80. Geburtstag. Noch vor einem Jahr lief ein reger Schriftwechsel zwischen der WMA-Vize Frau Jungmann und dem Stendaler LV'92. Der SLV flehte um Unterstützung bei der Aktualisierung der WMA-Rekordlisten im Mehrkampf. Es passierte NICHT, und so waren die Stendaler froh, durch Dieter Massin, den Ehrenpräsidenten der EVAA/EMA, Bernd Rehpenning für den SHC zu begeistern. Die Ergebnisse sind bekannt, denn unter dem LINK "Model Results 2010" findet man unter www.stendaler-hanse-cup.de seit Anfang des Jahres alle aktuellen, ewigen und nicht anerkannten Weltbestleistung der AK 35+ im Sieben- und Zehnkampf. Zum Geburtstag von "Rehpi" hat man es in den USA nicht geschafft den neuen Rekord von Hubert Indra einzuarbeiten. Wäre sicher ein angebrachtes Geburtstagsgeschenk gewesen. Da der am Wochenende durch Christa Bortignon (Foto), Kanada, im Fünfkampf der W80 aufgestellte Rekord eine Landsfrau der WMA-Statistikerin von der Liste verdrängen wird, wartet man sicher einige Monate auf die Aktualisierung. Aber was geht das uns an?! Wir haben ja Bernd Rehpenning!!! Bleibt zu hoffen, dass der neue WMA-Präsident nicht nur dieses Problem in den Griff bekommt ...


Glückwunsch - Bernd Rehpenning zum 80.

Von Dieter Massin - Ahlen/Westfalen

Bernd Rehpenning:

Der Meister der Präzision wird 80!

5. August 2018 -

Bernd Rehpenning (Foto), von seinen Freunden „Rehpi“ genannt, hat den Beruf des Werkzeugmachers erlernt, also einen Beruf, in dem ganz viel Präzision verlangt wird. Wenn man dieses weiß, versteht man, dass „Rehpi“ sich in seinem Ehrenamt in seiner Sportart Leichtathletik der Statistik, also der Erfassung von Bestleistungen, Rekorden, Punkten und Ergebnissen verschrieben hat. Und dieses mit ganzer Präzision, denn alles was „Rehpi“ auf diesem Gebiet angefasst hat und noch immer mit großem Engagement umsetzt, gestattet keine Ungenauigkeiten.

Hier leistet der nun 80-jährige, ganze Arbeit, wovon sich seit einiger Zeit wieder die gesamte Leichtathletikwelt überzeugen kann. „Model Results 2010“ hat er sein allumfassendes Rekordwerk genannt. „Model“ ist eigentlich die falsche Bezeichnung, denn „Meisterwerk“ wäre für die Arbeit der zutreffende Begriff.

Begonnen hat bei „Rehpi“ alles 1979, als die Weltbestenkämpfe der Senioren nach Hannover kamen. Er fand Gefallen an den „Veteranen“; der Seniorensport im Allgemeinen und der Speerwurf im Speziellen wurden zum Mittelpunkt seiner sportlichen Aktivitäten. Zehn Weltmeisterschaften der Senioren und sieben Europameisterschaften waren es insgesamt, die „Rehpi“ besuchte. Immer wieder Kontakte suchend und findend und immer wieder bestrebt, das Bestmögliche zu erreichen, was ihm mit insgesamt sieben internationalen Medaillen auch vortrefflich gelang. Und dann kam Anfang der 2000er Jahre das „Waterloo“ im Seniorensport: im Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) wurden der Seniorenfaktoren im Mehrkampf abgeschafft, im Weltverband der Senioren kriselte es ob dieser Faktoren und gemeinsam machten sich Senioren-Weltpräsident Torsten Carlius und EVAA-Präsident Dieter Massin auf die Suche nach einem kompetenten Mitarbeiter, der diesen Faktoren einen neuen und aktuellen Schliff geben sollte. Sie hatten Glück und fanden ihn in Bernd Rehpenning. In Poznan (Polen) bei der Senioren-EM 2006 arbeitete „Rehpi“ parallel zur Meisterschaftsauswertung im Mehrkampf. Er fand in Dr. Georg Werthner (Österreich) einen kompetenten Fürsprecher. Werthner, mehrmaliger Olympiateilnehmer im Zehnkampf, selbst Tüftler (Stunden-Zehnkampf, Jedermann-Zehnkampf) war begeistert von „Rehpis“ neuem Modell und stärkte damit ein Vorhaben, das die Faktoren geradezu revolutionierte.

2010 war es dann so weit. Die Faktoren „Model Results 2010“ wurden offiziell vom Weltverband WMA angewandt und sind seither weltweit verbindlich.

Gern erzählt der bescheidene Speerwerfer vom SV Osterwald, Bernd Rehpenning, erzählte, warum er die dritte und vierte Stelle hinter dem Komma bei seinen Faktoren für wichtig hält und bringt immer sein berufliches Wissen und seine Erfahrung als Präzisionsarbeiter in der Weltfirma VW ein und verweist dann immer gern auf seine weltweit wohl einmalige Sammlung von mehr als 20‘000 Ergebnissen, die er benutzt hat, um diese neuen Faktoren immer aktuell zu halten.

2017 half er dem Stendaler LV bei seinem Hanse-Cup aus der Bredouille; wieder einmal fühlte sich der SLV im Stich gelassen bei der Endabrechnung im Zehnkampf. Die Weltrekordliste der WMA war überaltert, ein möglicher Weltrekord war nicht nachweisbar. Bis dann der Name „Rehpenning“ fiel und die Sicherheit gegeben war, dass Stendal wieder einmal Geburtsstunde eines Weltrekords war. Der Kontakt Stendal – Rehpenning war in wenigen Stunden vollzogen und seither verfügt der SLV über ein Filetstück der Statistik: die ‚Top Ten‘ im Zehnkampf und im Siebenkampf.

Präzision, Recherche und Akribie sind die Grundlage dieser ‚Top Ten‘, die immer auf dem neuesten Stand sind und die nicht durch nationales Egoistendenken bestimmt werden. Heute feiert „Rehpi“ seinen 80. Geburtstag und neben seinen Verwandten, Bekannten und Freunden werden gerade die Seniorensportler dem Jubilar dankbar sein für seine lupenreine Statistik und für die herzliche Art, wie „Rehpi“ sich bei ihnen als ehrlicher, fairer und korrekter Athlet gezeigt hat. Und alle wünschen: „Ad multos annos, Rehpi!“

Fotos von links - (alle privat):

1. Poznan 2006, die Geburtsstunde der „Rehpi“-Faktoren, Bernd Rehpenning zusammen mit Dr. Georg Werthner - 2. Im Feld der „Großen“ im Seniorenspeerwurf Bernd Rehpenning (rechts) mit Janis Lusis

(3. von rechts) - 3. „Rehpi“ im Stendaler Hanse-Cup-Team.  


Herzlichen Glückwunsch - Familie Rüge

(swi). 04.08.2018 - Gestern haben sich unsere Silvana Elsner und Felix Rüge in der Tangermünder Salzkirche das "Ja - Wort" gegeben und den Bund fürs Leben geschlossen. Wir werden nun die vier Rüges in den Org.- und Ergebnislisten finden. Siggi Wille und das SHC - Org.-Team gratulieren ganz herzlich und wünschen alles Gute auf dem gemeinsamen Lebensweg. (Foto - privat)


32 SHC-Starter bei WM im Mehrkampf dabei

(swi). 03.08.2018 - Wenn vom 4. bis 16. September 2018 in Málaga die Weltmeisterschaften der Seniorinnen und Senioren statt finden, sind auch viele HANSE-CUP-Starter dabei. Allein 15 Siebenkämpferinnen und 17 Zehnkämpfer haben für die Mehrkämpfe in der Spanischen Stadt gemeldet. Mit Brita Kiesheyer, Margaritha Dähler-Stettler, Ulrike Hiltscher, Marite Vilcane, Geraldine Finegan und Heike Hesse sind sechs SHC-Siegerinnen des Jahres 2018 bei der WM dabei.  Knut Henrik Skramstad, Heinz Keck und Jörg Schurath sind die drei SHC-Sieger 2018 die in Málaga den Zehnkampf bestreiten. Alle Starterinnen und Starter im Sieben- und Zehnkampf findet ihr in der Übersicht (unten). Bei den jüngsten Seniorinnen der W35 gibt es erneut ein Aufeinandertreffen der amtierenden Weltmeisterin Gundi Kreb und der Vize-Weltmeisterin Linda Holmström (Foto - links). Ein Wiedersehen wird es auch für Gerd Westphal (M50) und Zehnkampf-Weltrekordhalter Angel Diaz (M55) geben (Foto - Mitte). Mit Heinz Keck und Reiner Görtz (Foto - rechts - Mitte und rechts) treffen bei dieser WM zwei SHC-Stammgäste in der M70 aufeinander. Siggi Wille und das Org.-Team des SHC drücken allen Mehrkämpfern und Einzelstartern die Daumen. Wir werden uns ab dem 4. September um eine aktuelle Berichterstattung bemühen.


Auch das ist der SHC -
(swi). 16.07.2018 - "Es ist ein super Service beim SHC, dass wir nach dem Zieleinlauf bereits mit Getränken wie Wasser, Saft, Alster und Bier empfangen werden. Das tut gut und passt zum Niveau des Wettkampfes. Es wäre toll, wenn wir nach den 800 Meter - Strapazen, um wieder zu Kräften zu kommen, vielleicht ein Stück Kuchen bekommen könnten." Mit diesem Wunsch lobte Ursula Schmidt von der LG Nord Berlin die Organisation in Stendal. Bei Org.-Chef Siggi Wille stand dieser Wunsch sofort im Org.-Plan, und so waren die Seniorinnen nach den Zieleinläufen über 200 und 800 Meter überrascht, als das Service-Team mit einem Tablett frischen Blechkuchen hinter der Ziellinie stand. Auch das ist der SHC! Foto: Gerhard Draschowski - Ulrike Hiltscher (St.-Nr.: 70), Ursula Schmidt (66) und Karin Grummert (64) genießen den von Jana Rudolph und Gabi Eggestein servierten Kuchen.


Geraldine Finegan mit neuer Weltbestlesitung

(swi). 16.07.2018 - Am Wochenende erzielte die Irländerin Geraldine Finegan (Foto: Kerstin Wille - SHC) in Edinburgh/Schottland im Zehnkampf der W50 eine neue Weltbestleistung in der W50. Mit 7.285 Punkten lag sie damit um 487 Punkten über ihrem am 26./27. Mai 2018 beim 6.SHC in Stendal erzielten Rekord. Geraldines Leistungen aus dem Stadion "Am Galgenberg" (Mai) und dem Grangemouth Stadion (Juli) im Vergleich:
100 m 14,57/14,70 - Weit 4,11/4,40 - Kugel 10,46/10,63 -  Hoch 1,36/1,43 -
400 m 66,34/67,83 - 80 Hürden 13,79/14,01 - Diskus 20,30/22,42 - Stab 2,10/2,41 - Speer 28,30/32,21 - 1.500 m 5:53,13/5:50,09 - Punkte 6.858/ 7.285. Die Leistungen im Vergleich zeigen, dass Geraldine Finegan bei ihrer Rekordjagd noch lange nicht am Ende ist. Herzliche Glückwünsche gehen aus Stendal auf die grüne Insel. Wir freuen uns auf die Powerfrau beim 7. SHC vom 31. Mai bis 2. Juni 2019 im Stadion "Am Galgenberg".


Plakat des 7. STENDALER-HANSE-CUP's liegt vor 
(swi). 15.07.2018 - Heute, pünktlich zum 26. Vereinsgeburtstag des SLV, präsentiert SHC-Pressesprecherin Sandra Beiersdorff das neue Plakat für den 7. SHC (Foto - unten). Eine tolle Arbeit unserer Pressefrau. 
Im August geht das Plakat in Druck, und im September werden die Freunde der "Internationalen Altmark - Meisterschaften der Seniorinnen und Senioren im Sieben- und Zehnkampf" die Plakate mit nach Málaga nehmen. Dort werden sie bei den Weltmeisterschaften vom 04. - 16. 09. für die vom 31. Mai bis 2. Juni 2019 stattfindende 7. Auflage werben.


Der 15. Juli – Ein bedeutendes Datum (nicht nur) in meinem Leben!

(swi). 15.07.2018 – Der 15. Juli spielt bekanntlich in meinem Leben eine bedeutende Rolle. Heute vor 52 Jahren (15. Juli 1966) begann in den Büroräumen des DTSB Kreisvorstand Klötze in der alten Sporthalle am Zinnberg (steht nicht mehr) meine Laufbahn als Sportorganisator. Heute vor 26 Jahren (15. Juli 1992) durfte ich mit vielen Freunden unserer Leichtathletik im Stadion „Am Galgenberg“ den Stendaler Leichtathletikverein’92 e.V. (SLV) gründen. Zwei Ereignisse, die in meinen bisher 68 Lebensjahren von großer Bedeutung bleiben, denn sie spielen noch immer eine große Rolle. 


Wiebke Baseda mit W60 Fünfkampfrekord

(swi). 14.07.2018 - Alle 17 für die Mehrkampf - DM in Zella-Mehlis gemeldeten SHC-Starter beendeten heute ihren Fünfkampf im Stadion "Schöne Aussicht" erfolgreich. Herausragend dabei erneut Wiebke Baseda (Foto - Kerstin Wille) vom SV Grün-Weiß Harburg, die sich nach dem beim 6. SHC aufgestellten Siebenkampf - Rekord heute mit 4.215 Punkten auch die Deutsche Bestleistung im Fünfkampf der W60 sicherte. Um 30 Punkte verbesserte sie dabei die Leistung von Ulrike Hiltscher (LG Neiße), die sich über ihren Titel (4.381 Pkt.) in der W65 freute. Da bisher in der W80 kein Fünfkampf - Rekord veröffentlicht wurde, kann sich auch Brita Kiesheyer vom CSV Krefeld über den Titel mit Rekord von 2.758 Punkten freuen. Anne - Kathrin Eriksen - LG Braunschweig - wurde mit 2.555 Punkten Meisterin in der W70. In der M70 kam es zum angekündigten Aufeinandertreffen von Basilius Balschalarski, TuSpo Borken, und Rolf Geese, LG Göttingen. Basilius entschied den Fünfkampf mit 3.711 Punkten vor Rolf, der 3.373 Punkte erzielte. Auch SHC-Stammgast Lutz Naschke kam in Zella-Mehlis zu Titelehren. In der M55 wurde der für den Weißenseer SV startende mit 3.129 Punkten Deutscher - Seniorenmeister im Fünfkampf. Wir gratulieren allen Medaillengewinnern und Platzierten und hoffen, dass wir uns vom 31. Mai bis 2. Juni 2019 zum 7. SHC in Stendal wiedersehen. Alle Ergebnisse unter www.tlv-sport.de
Fotos - Gerhard Draschowski: links - Brita Kiesheyer - 2.v.l. Basilius Balschalarski (Foto - Alfred Hermes) - 2.v.r. Lutz Naschke - rechts Ulrike Hiltscher.


Lea-Jasmin Riecke U20 WM im Weitsprung

(swi). 14.07.2018 - Glückwünsche an Lea-Jasmin Riecke kommen aus Stendal -
Erinnerungen an Lea-Jasmins Vater Hans-Ulrich Riecke (Aktivist Stendal) der am 24. Juni 1975 in Tangermünde in der AK Jungen B mit 409 Punkten einen neuen DDR-Rekord im Vierkampf aufstellte - 
Hier der Bericht des DLV - www.leichtathletik.de -
13.07.2018 | U20-WM 2018 Lea-Jasmin Riecke überrascht als U20-Weltmeisterin im Weitsprung - Silke Bernhart
Regenschauer, nasse Bahn und Trubel im Innenraum – kein Problem für Lea-Jasmin Riecke! Die 18-Jährige blieb am Freitag bei den U20-Weltmeisterschaften in Tampere cool und holte sich mit 6,51 Metern überraschend die Goldmedaille im Weitsprung. Der Weitsprung der weiblichen Jugend, er zählte bei U20-Weltmeisterschaften zuletzt zu den Paradedisziplinen der deutschen Mannschaft. 2016 gab’s Silber. 2014 Bronze. 2012 ebenfalls Silber. Die letzte und bisher einzige Goldmedaille aber, die liegt 32 Jahre zurück: 1986 holte sich Patricia Bille im Trikot der ehemaligen DDR den Titel der U20-Weltmeisterin. Am Freitag zog nun Lea-Jasmin Riecke (Mitteldeutscher SC) nach. Die 1,83 Meter große und 18 Jahre junge Athletin, die sogar noch ein weiteres Jahr in der U20 vor sich hat, war mit 6,38 Metern angereist und hatte sich damit in den Top Fünf der Meldeliste einsortiert. Doch die Qualifikation hatte sie gerade so als Zwölfte überstanden, und im Finale waren die Bedingungen schwierig. Die Vorbereitung störte ein Regenguss, die Anlaufbahn war nass, nebendran auf der Rundbahn fand ein Finale nach dem nächsten statt. Aber Lea-Jasmin Riecke blieb cool und traf im zweiten Versuch das Brett perfekt: 6,51 Meter – weiter kam niemand mehr, auch nicht die große Favoritin Tara Davis (USA; 6,36 m), der hinter der Japanerin Ayaka Kora (6,37 m) nur Bronze blieb. „Das hätte ich nie gedacht“, stammelte Riecke, noch völlig überwältigt von dem Erfolg, den sie so nie erwartet hätte. Vielleicht war das ihr Geheimnis: „Ich hatte keinen Druck. Ich habe mir gesagt, ich habe hier heute Spaß, egal, wie es endet.“ Sicherheit gab auch die Tatsache, dass ihre Eltern in Tampere dabei waren, darunter Vater Hans-Ulrich Riecke, einst selbst ein 8.000-Punkte-Zehnkämpfer, der seine Tochter in der Heimat trainiert. Dieses Mal konnte er als Zuschauer mitverfolgen, wie seine Tochter betreut von Elke Bartschat den Gold-Satz in die Grube brachte. Foto: links - DLV - Lea-Jasmin Riecke / rechts - Archiv SLV - Hans-Ulrich Riecke


17 SHC-Starter bei Mehrkampf-DM dabei

(swi). 13.07.2018 - Morgen beginnen in Zella-Mehlis die Deutschen Seniorenmeisterschaften im Mehrkampf. Von 9:00 bis 20:00 Uhr kämpfen die Seniorinnen und Senioren der Altersklassen 35 - 80 um die Titel im Fünfkampf. Unter den 134 gemeldeten Aktiven sind auch 17 SHC-Starter der vergangenen Jahre. Dabei kommt es in der M70 erneut auf ein Aufeinandertreffen der Weltklasse - Mehrkämpfer Rolf Geese - LG Göttingen - (Foto - rechts) und Basilius Balschalarski - TuSpo Borken - (Foto - links). In der aktuellen Weltrangliste im Zehnkampf (Modell 2010) der M70 rangieren sie auf den Rängen 2 und 4. Mit Ulrike Hiltscher - LG Neiße - (W65) und Wiebke Baseda - SV Grün-Weiß Harburg  - (W60) sind zwei Athletinnen in Zella-Mahlis am Start, die beim 6.SHC in diesem Jahr die Deutschen - Rekorde ihrer Altersklassen im Siebenkampf verbessert haben. Weitere SHC - Sieger im Stadion "Schöne Aussicht" sind Jörg Schurath (M40) und Lutz Nachke (M55) vom  Weißenseer SV sowie Gerd Westphal - LC Paderborn (M50) und Brita Kiesheyer - CSV Krefeld (W80). Fotos - unten: Wiebke Baseda (Foto - DLV) - Brita Kiesheyer mit SHC-Org.-Chef Siggi Wille (Foto - Gerhard Draschowski).


Ein Altmärker auf dem Weg zu Olympia...

Thomas Barthel - Unser Mann für Tokio 2020!

(swi). 05.07.2018 - Am vergangenen Wochenende wurde SCM-Sprinter Thomas Barthel Deutscher Vizemeister der U23 über 100 Meter. Im Halbfinale sprintete er in 10,32 Sekunden zu einer neuen PB. Ein Video von Sascha Günther - SC Magdeburg.



Beste Fotos 2017 und 2018 ausgezeichnet

(swi). 29.06.2018 – Gestern würdigte das Org.-Team des STENDALER-HANSE-CUP’s die „Fotos des 5. und 6. SHC“. Org.-Chef Siggi Wille und SLV-Präsident Peter Ludwig überreichten an SHC-Pressesprecherin Sandra Beiersdorff die Ehrenurkunde für das SHC – Foto 2017. Es zeigt Zehnkämpfer Frank Schwarz bei einer super Weitsprunglandung. Siegerin 2018 wurde Kerstin Wille. Sie hielt Weltrekordler Wolfgang Ritte mit seinem Enkel Tim nach dem abschließenden 400 Meter Lauf der Zehnkämpfer am ersten Wettkampftag fest. Ein einmaliger Schnappschuss mit dem Titel: „Das ist Zehnkampf, Opa. Morgen geht es weiter!“. Gerhard Draschowski kam 2018 mit den Fotos „Unterm Regenschirm zur Siegerehrung“ und „Korbträger warten auf ihren Einsatz“ 2018 auf das Siegerpodest. Insgesamt wurden 2018 über 1.500 Fotos von der Pasta – Party über beide Wettkampftage, den Empfang des Oberbürgermeisters bis zu den abschließenden Siegerehrungen „geschossen“. Der Stendaler HANSE-CUP hat einen Namen in der Leichtathletikwelt der Seniorinnen und Senioren. Seit der 1. Auflage 2013 wurden im Stadion „Am Galgenberg“ zehn Weltrekorde oder Weltbestleistungen aufgestellt. Die 7. Auflage findet vom 31. Mai bis 2.Juni 2019 erneut unter der Schirmherrschaft des Stendaler Oberbürgermeisters Klaus Schmotz statt. Die Organisatoren freuen sich auch 2019 auf  jede Seniorin und jeden Senior, die/der im Mehrkampf an den Start geht, egal ob sie/er auf der Jagd nach einem Rekord ist, oder einfach nur das  Ziel hat, die Sieben- bzw. Zehnwettbewerbe erfolgreich zu überstehen!

Foto 1-SLV: SLV-Präsident Peter Ludwig ehrt Gerhard Draschowski, Sandra Beiersdorff und Kerstin Wille (von links) für ihre Super-Fotos. Foto2–Kerstin Wille:DAS Foto des SHC 2018“ - „Das ist Zehnkampf, Opa. Morgen geht es weiter!“ Foto3–Gerhard Draschowski: „Unterm Regenschirm zur Siegerehrung“ – Kampfrichterin Friederieke Grobler geleitet Weltrekordlerin Geraldine Finegan und Weltrekordler Wolfgang Ritte „trocken“ zur Siegerehrung. Foto4–SLV: SHC-Starter zeigen sich auch von der Stendaler Altstadt begeistert.
Foto5–Sandra Beiersdorff: Foto des SHC Jahr 2017.


(swi). 16.06.2018 - In der Bildergalerie findet ihr jetzt Fotos vom 6. SHC. Wir danken Kerstin, Gerhard und Michael für die vielen tollen Fotos, die sie für uns "geschossen" haben. 


DM Seniorinnen und Senioren 29. Juni - 1.  Juli

(swi). 28.06.2018 - Vom 29. Juni bis zum 1. Juli finden in Mönchengladbach die Deutschen der Seniorinnen und Senioren 2018 statt. Laut DLV haben 1.311 Aktive aus 751 Vereinen gemeldet. Im Grenzlandstadion werden auch viele der SHC - Starter dabei sein. Siggi Wille und die Organisatoren des STENDALER-HANSE-CUP's wünschen viel Erfolg. Wir drücken ganz fest die Daumen für die Erfüllung der einzelnen Zielstellungen und hoffen auf ein Wiedersehen zum 7. SHC vom 31. Mai - 2. Juni 2019 in der Sport- und Hansestadt Stendal!
Fotos: Gerhard Draschowski - Siegerehrung Sieben- und Zehnkampf  beim 6. SHC 2018 in Stendal.


1. Meldung für den 7. SHC 2019 liegt vor - 
(swi). 24.06.2018 - Auf Grund einiger Verletzungen startete Frank Schwarz, LG Radolfzell, in diesem Jahr beim 6. SHC "nur" im Dreikampf. 
2.149 Punkte erreichte er in der M50. 2017 belegte er im Zehnkampf der M50 mit 5.507 Punkten der 3. Platz. SHC Pressesprecherin Sandra Beiersdorff hatte Frank Schwarz beim Weitsprung (Foto Homepage SHC Startseite) auf dem "SHC-Foto-2017" festgehalten. Nachdem die Ausschreibung für 2019 klar ist, kann nun auch die erste Meldung für den 7. SHC, der vom 31. Mai - 2. Juni 2019 statt findet, bestätigt werden. Bereits am 27. Mai 2018 hat Frank seine Anmeldung für 2019 bei Org.-Chef Siggi Wille angegeben. Er möchte bei der 7. Auflage der "Internationalen Altmark - Meisterschaften der Senioren" im Zehnkampf der M55 antreten. Wir hoffen, dass er von Verletzungen verschont bleibt und 2019 im Stadion "Am Galgenberg" seine Zielstellungen erreicht.
Foto: Gerhard Draschowski


Klaus Schmotz auch 2019 Schirmherr des SHC

(swi). 21.06.2018 – Heute gab es das angekündigte Treffen zwischen dem Oberbürgermeister der Sport- und Hansestadt Stendal Klaus Schmotz und SHC-Org.-Chef Siggi Wille. Einer kurzen Auswertung der 6. Auflage der „Internationalen Altmark – Meisterschaften der Seniorinnen und Senioren im Sieben- und Zehnkampf“, mit dem Dank des Org.-Chefs an das Stadtoberhaupt für die Unterstützung, folgte die Planung für 2019. Der OB wird auch für 2019 die Schirmherrschaft für den vom 31. Mai bis 2. Juni 2019 geplanten 7. SHC übernehmen. Der Org.-Chef informierte über die Ergebnisse der Präsidiumssitzung des SLV vom 13. Juni 2018 und teile dem OB die einzelnen Termine mit. Klaus Schmotz begrüßte auch, dass die Zwerge und Kinder-Altersklassen am 1. und 2. Juni 2019 wieder gemeinsam mit den "Alten" im Stadion „Am Galgenberg“ antreten werden. Gleichzeitig brachte er sein Unverständnis über die angedrohten Sanktionen des Landesverbandes gegen den Verein zum Ausdruck, die einem Verbot zur Ausrichtung der Grundwettbewerbe (50 m, Weit, Ball) im Rahmen der SLV Wettkämpfe gleich kommen. Im Frühjahr 2019 wird es wieder ein Spitzentreffen mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Sport geben. Einig war man sich im ersten Gespräch auch über das Rahmenprogramm des 7. SHC, in dem der Empfang des OB am 1. Juni 2019 der Höhepunkte sein wird. Einige Überraschungen soll es geben, wobei die niveauvollen Siegerehrungen am Sonntag, dem 2. Juni 2019, gegen 17 Uhr den Abschluss der 7. Auflage bilden werden. Foto – SLV: Siggi Wille überreichte dem Schirmherren des Hanse-Cup’s Klaus Schmotz das erste Exemplar des Pressespiegels 2018.


Norddeutsche Seniorenmeisterschaften 2018

Was nimmt uns der Landesverband Sachsen-Anhalt noch ... ?

(swi). 20.06.2018 – Zufällig fand ich heute auf der Seniorenseite des DLV die Ergebnisübersicht von den Norddeutschen Seniorenmeisterschaften, die am 16./17. Juni 2018 in Büdelsdorf  ausgetragen wurden. Büdelsdorf? Da war doch mal was!

Am 23./24. August 2003 (Foto - SLV-Mannschaft) waren wir bei den Norddeutschen im Büdelsdorfer Eiderstadion dabei. 18 Seniorinnen und Senioren aus der Altmark kämpften um die Titel und Platzierungen. 16 mal standen unsere Aktiven auf dem Siegerpodest. Die Erinnerungen gehen noch weiter, denn der Stendaler LV’92 war allein drei mal Ausrichter der Norddeutschen. Aber da gab und gibt es ja noch den Landesverband Sachsen-Anhalt, und der beschloss vor einigen Jahren den Austritt des LVSA aus den Norddeutschen – Verbänden. Damit waren es nur noch sieben Mitgliedsverbände, wir waren raus und unsere Seniorinnen und Senioren sind seit dem um eine niveauvolle Wettkampfmöglichkeit ärmer. Nun verteilt der LVSA Drohbriefe an seine Mitgliedsvereine, die für Kinder die traditionellen Wettbewerbe wie 50 Meter, Weitsprung und Ballwurf ausschreiben. Mit Sanktionen, Strafgebühren und Sperren wird gedroht. Da gibt es eine Kinder-Leichtathletik, die viele Vereine für Unsinn halten. In der Zeit von Pampers - Ligen im Fußball sollen Kinder die genannten Wettbewerbe in der Leichtathletik nicht mehr in Wettkampfform betreiben dürfen. Was maßt sich ein Landesverband an, eingetragenen, gemeinnützigen Vereinen so etwas zu verbieten. Da wird man den Eindruck nicht los, dass in Halle/Saale einige Funktionäre die Beziehung zur Basis ganz und gar verloren haben. Da gibt es Grundwettbewerbe im Sichtungsprogramm der 3. Klassen, und auch im Sportabzeichen-Programm  stehen die verbotenen Wettbewerbe (Foto - unten). Aber kommen wir zurück zu den Norddeutschen. Der LVSA ist aus den Norddeutschen Verbänden ausgetreten ohne einen sinnvollen Ersatz zu bieten. Anträge auf Rückkehr (MLV) wurden mit unsinnigen Begründungen abgeschmettert. Nun treibt man Mitgliedsvereine zu Austrittsgedanken. Aber das ist doch uninteressant, wenn die klassische Leichtathletik zerstört werden soll. Als Gründungsmitglied und Mitinitiator der Gründung des LVSA treibt es mir die Sorgenfalten ins Gesicht, denn vieles,  was da aus dem Kreuzvorwerk der Saalestadt kommt, hat mit unserer Leichtathletik NICHTS mehr zu tun. Aber wenn schon jeder Verein, der Beitragsgelder sparen will,  Mitglied im LVSA wird, geht es schon lange nicht mehr um die einstige Grundsportart Leichtathletik. Wie sagte schon Wilhelm Busch: „Aber wehe, wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe!“.


SHC-Foto 2018 - Entscheidung ist gefallen

"Das ist Zehnkampf, Opa.  Morgen geht es weiter!"

(swi). 19.06.2018 - Das ist DAS "SHC-Foto-2018". Mit 90 % der gültigen Stimmen wurde das von Kerstin Wille (SLV - Seniorenteam) geschossene Foto mit überwältigender Mehrheit gewählt. Insgesamt haben Kerstin, Gerhard und Michael über 1.500 Fotos präsentiert und den 6. SHC auf den Speicherkarten festgehalten. Auch die auf der Homepage am 6. Juni angebotenen Bilder fanden die Wahlberechtigten gut, aber für den Sieg hat es nicht gereicht. Das Siegerfoto zeigt Wolfgang Ritte nach seinem 400 Meter Lauf am 26. Mai mit seinem Enkel Tim. Das Motto des SHC "Alt und Jung - gemeinsam am Start" kommt hier klar zum Ausdruck. Auch ein Grund, den 7. SHC wieder gemeinsam mit der Zwergen - Olympiade auszuschreiben. Das SHC-Foto-2018 hat den Titel "Das ist Zehnkampf, Opa. Morgen geht es weiter!" bekommen.
Herzlichen Glückwunsch der Fotografin und den Mehrkämpfern!


Zwerge beim 7. SHC wieder mit dabei

7. STENDALER-HANSE-CUP 2019
(swi). 15.06.2018 – Das Präsidium des Stendaler LV’92 hat im Rahmen seiner Tagung am vergangenen Dienstag die Termine für die XXII. Winckelmann-Games und den 7. SHC festgelegt. Die Games werden im nächsten Jahr in zwei Teilen ausgetragen. Teil 1 findet am 11./12. Mai 2019 für die AK 12/13 bis Seniorinnen/ Senioren AK 80+ statt. Für Mädchen und Jungen der AK 04 bis 07 werden dann im Teil 2 Rahmenwettbewerbe mit Leichtathletik - Charakter während des 7. SHC angeboten. Viele SHC-Starter vermissten in diesem Jahr die Zwerge und so kommen die Organisatoren diesem Wunsch mit der Ausrichtung der 9. Zwergen-Olympiade am 2. Juni 2019 nach.

Vom 31. Mai bis 2. Juni 2019 gibt es nun im Stendaler Stadion „Am Galgenberg“ die 7. Auflage der „Internationalen Altmark – Meisterschaften der Seniorinnen und Senioren im Sieben- und Zehnkampf“. Nach dem durch Geraldine Finegan in diesem Jahr erfolgreich bestrittenen Zehnkampf in der W50, wird dieser Wettbewerb 2019 für alle AK der Seniorinnen im Programm stehen. Auch den Dreikampf bieten die Stendaler 2019 für alle AK an. Dagegen steht der Fünfkampf im kommenden Jahr aufgrund des zu geringen Interesses (2018 = 3 Starter) nicht mehr in der Ausschreibung. Ein interessantes Rahmenprogramm wird es für die Seniorinnen und Senioren auch 2019 geben. Stendals Oberbürgermeister Klaus Schmotz und Org.-Chef Siggi Wille werden sich in den nächsten Tagen zu ersten Absprachen treffen. Freunde unserer Leichtathletik möchten wir laufend auf unserer Homepage
www.stendaler-hanse-cup.de und bei Facebook informieren.


7. SHC vom 31. Mai bis 2. Juni 2019

(swi). 13.06.2018 - Toller Service von Alfred Hermes (Foto) auf seiner ue30 Seite. Bereits gestern Abend, kurz nach der Präsidiumssitzung des Stendaler LV'92 e.V. konnte er auf seiner Seite mitteilen, dass der 7. STENDALER-HANSE-CUP vom 31. Mai bis zum 2. Juni 2019 im Stadion "Am Galgenberg" der Sport- und Hansestadt Stendal stattfinden wird.
Die Stendaler Organisatoren um Präsident Peter Ludwig bedanken sich für diesen tollen Service. Mehr zum Mehrkampfevent findet ihr in Kürze auf unserer Homepage.


Präsidium entscheidet morgen über Termin 2019

Morgen fällt die Entscheidung über den 7. SHC
(swi). 11.06.2018 – Der 6. SHC ist Geschichte. Fast jeden Tag kann man auf seriösen Netzseiten etwas über den STENDALER-HANSE-CUP erfahren. Bernd Rehpenning hat wieder eine tolle Arbeit geleistet und unter „Modell Results 2010“,
zu finden u.a. per KLIK unter
www.stendaler-hanse-cup.de ,die aktuellen Rekorde/ Bestleistungen veröffentlicht. Da findet der interessierte Freund unserer Leichtathletik die eingefügten Leistungen vom 6. SHC und sogar der kürzlich durch Hubert Indra in der M60 aufgestellt Zehnkampfrekord der M60 ist schon erfasst. Stendal findet man im Decathlon und Heptathlon immer häufiger. Stolz macht uns Stendaler, dass alle SHC - Ergebnisse in der Gruppe I zu finden sind, denn in dieser Gruppe sind nur die Leistungen aufgeführt, in denen alle Angaben (Wind, Gewichte, usw.) nachgewiesen sind. Offiziell ist der am 26./27. Mai 2018 durch Valdis Cela (Lettland) in der M70 aufgestellte Rekord bei der WMA eingereicht. Org.-Chef Siggi Wille hat die Unterlagen (25 Seiten) an den DLV in Darmstadt gesendet und bereits von Herrn Deister die Bestätigung erhalten, dass ALLES an die WMA weitergeleitet wurde. Morgen ab 19 Uhr tagt nun das SLV-Präsidium (Foto). Die Auswertung der Winckelmann – Games ist ein Hauptbehandlungspunkt des ersten Treffens nach den Mai - Wettkampfhöhepunkten 2018. Festgelegt werden auch die Termine für 2019. Man darf gespannt sein, wie es 2019 im Stadion „Am Galgenberg“ weiter gehen wird.
SHC – Wunschtermin wäre der 1./2. Juni 2019, aber darüber entscheidet das Präsidium. Viele der Seniorinnen und Senioren haben beim 6. SHC die Nachwuchs-Leichtathleten vermisst. 2019 könnten die Jüngsten, wie z.B. die Zwerge, wieder dabei sein. Das SHC-Org.-Team würde diese Entscheidung begrüßen. 


Gunter Fischer-die Stimme vom Galgenberg 2018

(swi). 10.06.2018 - Zum 5. SHC 2017 hatte Bernd Sehmisch seinen sächsischen Sprecherkollegen Gunter Fischer mit ins Stadion "Am Galgenberg" gebracht. Gemeinsam haben beide dann die Wettkämpfe des 5. SHC und der XX. Winckelmann - Games begleitet. Aus dem erneut für 2018 geplanten Einsatz wurde leider nichts, da Bernd Sehmisch plötzlich im März 2018 verstarb. Gunter Fischer war nun gefordert, und er meisterte diese Mammutaufgabe mit Bravour. Von der Eröffnung bis hin zu den Siegerehrungen begleitete der Freiberger  die Aktiven , Zuschauer und Gäste durch das Programm. Als er im Rahmen der Eröffnung an seinen Freund Bernd Sehmisch erinnerte und zu einer Gendenkminute aufforderte, war es im Stadion ganz still.  Mit klare und fachkundiger Stimme "beherrschte" Gunter das Stadion. Viel Lob erntete er von den Seniorinnen, Senioren und Organisatoren. Stendal freut sich auf Gunter Fischer zum 7. HANSE-CUP 2019. Gunter bedankte sich auch bei Rayk Wille, der kurzfristig als Co - Kommentator eingesprungen war. Rayk hatte bereits 2000 gemeinsam mit Bernd Sehmisch die Werfergala kommentiert. Foto: Gerhard Draschowski - Gunter Fischer im Siegerinterview mit Ulrike Hiltscher, LG Neiße, die mit neuem Deutschen Rekord "Internationalen Altmark - Meisterin im Siebenkampf der Seniorinnen 2018" wurde.


Finegan erzielt in Stendal Weltbestleistung

 

Frauenpower beim 6. SHC im Stadion „Am Galgenberg“ -
(swi). 09.06.2018 - „Frauen starten im Boxen, Ringen, beim Skispringen, im Radsport, usw!“ Der Stendaler LV’92 hat im Rahmen des 6. SHC mit Geraldine Finegan aus Irland eine Powerfrau im Starterfeld der Zehnkämpfer präsentiert, die mit ihren Leistungen bewiesen hat, dass es an der Zeit ist den Zehnkampf offiziell auch für das, wie durch Geraldine bewiesen, keinesfalls schwache Geschlecht, in das Wettkampfprogramm aufzunehmen. Stendal hat für die Zehnkämpferinnen eine Lanze gebrochen. Seit 2006 führen einige Verbände (USA, Australien) Bestleistungen im Zehnkampf.

Als die Meldung von Geraldine Finegan in Stendal einging, hat man sich sofort um die Regeln und Möglichkeiten für den Zehnkampf der Seniorinnen bemüht und mit Dieter Tisch (Pfalz) einen echten Fachmann gefunden. Dieter Tisch hat sofort alle Regeln zusammengestellt und auch die Berechnungstabellen mit den Faktoren besorgt.
Bernd Rehpenning stellte eine Bestleistungsliste zur Verfügung und der Landesverband bestätigte die Aufnahme des Wettbewerbs in das SHC-Programm. Aus der „Rekordliste“ ging hervor, dass Rita Hanscom (USA) im Juli 2006 in Washington mit 7.327 Punkten die bisherige Höchstleistung in der W50 erzielt hatte. Damit hingen in Stendal die Trauben für Geraldine sehr, wohl zu hoch. Die Irländerin begeisterte im Stadion „Am Galgenberg“ nicht nur ihre männlichen Kollegen und wurde für ihre Leistungen, die schließlich 6.858 Punkte brachten, geehrt und gefeiert. Wer Bernd Rehpenning kennt, weiß, dass er immer bemüht ist die aktuellsten Bestleistungen zu erfassen und zu veröffentlichen. So kam er schließlich darauf, dass die 7.327 Punkte der Amerikanerin Hanscom nach der alten Punkttabelle errechnet wurden. Umgerechnet nach Rehpennings „Model Results 2010“, der gültigen WMA-Faktorentabelle, steht damit die Bestleistung in der W50 bei 6.757 Punkten. Eine Lanze für den Zehnkampf der Frauen zu brechen, das ist Anliegen der Stendaler Organisatoren. Den ersten Schritt in diese Richtung hat Geraldine Finegan 2018 getan. „Es hat mir so gut in Stendal gefallen und ich werde 2019 noch einige Zehnkämpferinnen mit in die Hansestadt bringen!“ Mit diesen Worten bedankte und verabschiedete sich die Powerfrau in diesem Jahr bei Org.-Chef Siggi Wille. Da wussten der Org.-Chef und die Athletin noch nicht, dass Garaldine Finegan am 26./27. Mai 2018 beim 6. SHC mit 6.858 Punkten die bisherige Höchstleistung in der W50 um 101 Punkte verbessert hat. Wer Geraldine in Stendal erlebt hat, weiß, dass sie, wenn sie diese Nachricht erhält, in ihrer Heimat kräftig feiern wird. Foto: Gerhard Draschowsk: Geraldine Finegan im "Gold-Regen" bei der Siegerehrung am 27.05.2018 in Stendal.


8.6.2017 - 8.6.2018 - Ein Jahr SHC-Homepage

(swi). 08.06.2018 - Heute vor einem Jahr ging die Homepage des SHC ans Netz. Ein Jahr haben wir die Freunde des SHC auf der Homepage www.stendaler-hanse-cup.de über alle Fragen der Internationalen Altmark - Meisterschaften der Seniorinnen und Senioren im Sieben- und Zehnkampf informiert. Heute freuen wir uns über 17.000 Besucher. Wir waren bemüht, zu jeder Zeit aktuell zu berichten und alle Interessierten für das Mehrkampfevent in der Altmark zu begeistern. Die Zahl der Besucher zeigt, dass uns das auch gut gelungen ist. Unser Dank geht an unsere Sandra Beiersdorff, die ihre Idee für diese Homepage mit viel Engagement umgesetzt hat. Danke Sandra! Der Blumenstrauß ist für dich! 



Vorschläge für das SHC–Foto 2018

(swi). 06.06.2018 – Mit Thomas Wartmann (2015) und Sandra Beiersdorff (2017) hatten wir zwei tolle Preisträger im Rahmen des Fotowettbewerbs. In diesem Jahr wurden durch Freunde des SHC über 1.500 super Fotos geschossen. Michael Trösken, Kerstin Wille und Gerhard Draschowski haben uns ihre Fotos zur Verfügung gestellt und viele wurden in der Presse sowie auf den Netzseiten vieler Freunde unseres Wettkampfes mit Genehmigung der Eigentümer veröffentlicht. Hier unsere Vorschläge für das Foto des 6. HANSE-CUP’s 2018: (Fotos von links) -
-  Dainins Kula in einem Messerschmitt in der Classic-Garage – Foto: Michael Trösken
- „Unterm Regenschirm zu Siegerehrung“ – Foto: Gerhard Draschowski
- „Traum fürs Leben“ – Schweizerin im Trabbi – Foto: Gerhard Draschowski
- „Es gibt nichts Schöneres als Stendal“ – Foto: Kerstin Wille
- „Schade, dass ich vom Wettkampf nichts gesehen habe …!“ – Foto: anonym
Damit kommen vier Fotos in die engere Wahl, denn der „Anonyme“ wird sich seinen Preis wohl kaum abholen …!


Auch das ist der HANSE-CUP...

(swi). 04.06.2018 - Internationale Altmark - Meisterin der Seniorinnen im Siebenkampf wurde 2018 Ulrike Hiltscher (W65) von der LG Neiße mit 6.086 Punkten. Damit hatte sie ihren eigenen Deutschen Rekord um 76 Punkte verbessert. Den Siegerpokal überreichte die Siegerin von 2017 Christina Sowa (Foto - rechts), LC Paderborn. Christina hatte im vergangenen Jahr die Meisterschaft mit  5.019 Punkten in der W45 gewonnen. Bis 2016 gab es beim SHC die Wertung in den Altersgruppen bis 45 und 50+. Hier siegte Christina 2014 und 2016 in der AG bis 45. Ulrike hatte bereits 2015 in der AG 50+ hinter Weia Reinboud und Anja Akkerman (beide Niederlande), die jeweils einen Weltrekord in der W65 bzw. 60 aufgestellt hatten, den dritten Platz belegt. Foto: Gerhard Draschowski


Auch das ist der SHC - AK von 30 - 81

Jung-Seniorinnen der W30 mit erfolgreichem SHC-Start

(swi). 03.06.2018 – Mit Brita Kiesheyer (80) und Knut Henrik Skramstad (81) sind zwei international erfolgreiche SHC-Starter schon Stammgäste in der Sport- und Hansestadt Stendal. Knut war bei allen bisher ausgetragenen SHC-Zehnkämpfen dabei und 2015 der Gesamtsieger des 3.SHC mit 6.574 Punkten in der M75. Brita hatte 2018 ihren vierten Start in Stendal und möchte 2019 das kleine SHC-Jubiläum im Stadion „Am Galgenberg“ feiern. Etwas Besonderes hat sie 2018 geleistet, denn da in den DLV-Rekordlisten (Stand: 25.05.2018) noch keine W80 Bestleistung im Siebenkampf steht, hat Brita mit ihren 2.841 Punkten den Deutschen – Rekord. Neben den beiden ältesten SHC-Startern waren auch zwei ganz junge Seniorinnen in Stendal dabei. Judith Krenz von der LG Nord Berlin und Antje Reschke, ESV Lok Potsdam, wagten 2018 den Siebenkampf in der W30. Beide fühlten sich in der SHC-Familie sehr wohl und wollen 2019 wieder dabei sein, denn für ihre Altersklasse gibt es leider kaum Wettkampfmöglichkeiten. Judith begeisterte u.a. mit ihren 2:28,32 Minuten über die 800 Meter und kam mit 4.046 Punkten zu ihrem ersten SHC-Sieg. Antje kam auf 2.590 Punkte. Noch jüngere Starterinnen und Starter könnten 2019 wieder dabei sein, denn es gibt Überlegungen, vom 31. Mai bis zum 2. Juni die 22. Winckelmann – Games und den 7. SHC gemeinsam auszutragen. Diesen Wunsch äußerten übrigens in diesem Jahr viele der SHC-Starter.


Fotos – von links: Kerstin Wille – Brita Kiesheyer (mit Org.-Chef Siggi Wille) freut sich über ihren vierten SHC-Start und sicher auch über ihren W80-Siebenkampfrekord – Gerhard Draschowski - Judith Krenz W30 sprintete die 100 Meter Hürden in 16,35 Sekunden (-3,8) – Judith und Antje (links) bei der Siegerehrung.


Premiere in Stendal: women's decathlon (masters)

Von Dieter Massin - Ahlen

31.05.2018 - Man kann mit Fug und Recht den 20./21. September 1997 als die Geburtsstunde des Frauen-Zehnkampfs bezeichnen. Auf Initiative der IAAF-Frauenbeauftragen Ilse Bechthold und des DLV-Repräsentanten Dieter Massin fand der erste internationale Frauen-Zehnkampf der Welt in Ahlen (GER) stand und ist seit dieser Zeit offizieller Teil des IAAF-Wettkampfprogramms. Mona Steigauf (USC Mainz / GER) siegte damals mit 7615 Punkten. Dieser Rekord wurde dann 2005 durch die Litauerin Austra Skujyte auf 8358 Punkte verbessert. Bei den weiblichen Masters gab es vor allem in den USA zahlreiche Veranstaltungen im Zehnkampf. Hier sind Rita Hanscom (in der W 50 und W 55) und Nadine O’Connor (W 60 und W 65) das Maß aller Dinge.

 

In der Altersgruppe W 50 setzte Rita Hanscom (2009 zusammen mit Guido Müller-GER- WMA-Weltbeste) mit 7327 Punkten eine Höchstmarke. Nun hat Stendal (GER) bei den „Internationalen Altmark Meisterschaften“ den Zehnkampf der Frauen auch im Programm. Geraldine Finegan (Irland) und Linda Holmström (SWE) traten im Stadion „Am Galgenberg“ an.     Während die Schwedin nach dem 100 m Lauf verletzt aufgab, beendete die Irin mit 6858 Punkten ihren Zehnkampf. Völlig begeistert hat Geraldine Finegan seither auf allen Kanälen der „social media“ über ihren Zehnkampf berichtet. Vom Respekt der Mehrkämpfer untereinander, von der familiären Atmosphäre in Stendal, von den gegenseitigen Hilfen. Dabei erwähnte sie immer mit Hochachtung die Unterstützung durch Weltrekordler und Co-Initiator Thomas Stewens, von Wolfgang Ritte beim Stabhochsprung, Dainis Kula beim Speerwurf und vom „pace-controller“ Timo Ritte im 1500 m Lauf.

 

 „Ich komme bestimmt wieder und bringe noch viele mit!“ so die Irin in einem ihrer zahlreichen Posts.

 „Willkommen in Stendal“ wird es auch 2019 heißen; Kampfrichter, Helfer, Sponsoren, Verwaltung und der lokale Verein, der Stendaler LV 92 stehen auch weiterhin mit ehrenamtlichem Engagement, viel Herzblut und Tatendrang im nächsten Jahr beim „7. Stendaler Hanse-Cup“ bereit. Foto: Gerhard Draschowski


Ingrid Meier mit Dreikampf - Rekordleistung

Auch Weltrekordlerin Ingrid Meier LAC Quelle Fürth war beim 6. SHC dabei. In Stendal freut man sich heute sehr über ihre heutige Mail an Siggi Wille mit folgendem Text: "Lieber Herr Wille, besten Dank, dass mir die Möglichkeit gegeben wurde, in so einem besonderen Rahmen, nach vielen Jahren wieder mal einen Dreikampf durchzuführen.

Durch die super Voraussetzungen ist es mir
gelungen, die Bayerische Bestleistung

von 2005 und das Ergebnis der Deutschen Bestenliste 2017 zu verbessern

Bayerischer Rekord: 100 m  17,76  Weit  3.36 m Kugel  7,02 m    =   2.232 Punkte

Deutsche Punktzahl 2017 von Christa Scheich 100 m 16,76 Weit 3,33 m Kugel 6,90 m =  2.332 Punkte

Ihnen und ihrem Team spreche ich ein großes Kompliment aus und wünsche weiterhin alles erdenklich Gute.

Meine Bewunderung gilt allen Athleten und Athletinnen, die sich mehr als drei Disziplinen “angetan” haben. Für mich als Sprinterin waren drei genug. Herzliche Grüße Ingrid"
(swi). 29.05.2018 - Ingrid Meier LAC Quelle Fürth  1947  26.05.2018 - Stendal
100 m  15,20 (-0,3) Weit 3,64m (+0,0) Kugel 6,98m = 2.724 Punkte
Damit verbesserte sie den Bayrischen Rekord um fast 500 Punkte.
Fast 400 Punkte liegt Ingrid Meier über der Deutschen Punktzahl von 2017.
Foto: Gerhard Draschowski – Stendals Oberbürgermeister Klaus Schmotz beglückwünscht Ingrid Meier zu ihren super Leitungen im Dreikampf der W70.


6. SHC - Erfolgreicher Abschluss der Mehrkämpfe

(swi). 28.05.2018 - Eine tolle Stimmung herrschte am Sonntagnachmittag im Stendaler Stadion „Am Galgenberg“ bei den abschließenden Siegerehrungen. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Sport überreichten die begehrten Medaillen. Zuvor gab es am Samstag und Sonntag spannende Wettbewerbe mit zum Teil super Ergebnissen. Internationale - Altmarkmeisterin 2018 im Siebenkampf wurde Ulrike Hiltscher LG Neiße in der W65 mit 6.086 Punkten (Deutscher Rekord W65). Internationaler - Altmarkmeister 2018 im Zehnkampf wurde Valdis Cela Ventspils VK/Lettland in der M70 mit neuem Weltrekord von 8.142 Punkten.

 

Damit gab es bei der sechsten Auflage des SHC bereits den neunten Weltrekord. Valdis Cela knackte als erster 70-Jähriger die 8.000-er Schallmauer. Mit 8.142 Punkten überbot er den von Rolf Geese LG Göttingen 2016 im Stadion "Am Galgenberg" aufgestellten Rekord in der M70 (7.943 Punkte) um 199 Punkte. Insgesamt gab es zwei Deutsche Rekorde, einen Schweizer-Rekord in der W70, einen Lettischen Rekord in der W 55, den Weltrekord durch Valdis Cela eine Vielzahl von Landesrekorden und unzählbare persönliche Bestleistungen. Geraldine Finegan (Irland) begeisterte nicht nur ihre männlichen Zehnkampfkollegen mit tollen Leistungen und fast lupenreinen Techniken.

 

Ihre angestrebten 7.000 Punkte verpasste sie zwar, aber 6.858 Punkte sind schon eine tolle Sache. Da man sich im Weltverband (WMA) noch nicht einig ist, seit wann es den Zehnkampf der Seniorinnen gibt (Erfinder war 1997 in Ahlen Dieter Massin), führt man keine Weltrekordlisten. Begnügen wir uns einfach damit, dass Geraldine die erste Rekordhalterin im Zehnkampf der Frauen im rekordgeprägten Stendaler Stadion "Am Galgenberg" ist, und dass ist auch schon etwas!!! Wolfgang Ritte zeigte sich nach Ende des Wettkampfes nicht unzufrieden, denn es gab in den zehn Disziplinen einige herausragende Leistungen. Der Weltrekord war im abschließenden 1.500 Meter Lauf nicht mehr zu packen. Mit 7.702 Punkten siegte er in seiner Altersklasse M65, und Wolfgang versicherte, 2019 sind wir alle wieder dabei! Ein Novum gab es 2018 im Siebenkampf der W60, denn es gibt zwei Siegerinnen. Anja Akkerman (Niederlande) siegte in der internationalen Wertung mit 4.498 Punkten. Wiebke Baseda SV Grün-Weiß Harburg konnte nur in der DLV-Wertung starten, da hier eine andere AK-Regelung als international gilt. Mit 5.961 Punkten holte sie sich den Sieg mit neuem Deutschen Rekord. In den internationalen Bestenlisten kann diese Leistung (leider) keine Berücksichtigung finden.

Fotos: Gerhard Draschowski


Wolfgang Ritte springt Weltrekord: 4,05 Meter

4,00 Meter - 4,05 Meter! Wolfgang Ritte überspringt als erster Senior der M65 die 4 Meter!

(swi). 19.05.2018

 

Herzlichen Glückwunsch!

 

Diese Zeilen erreichten uns von Wolfgang Ritte nach seinen WR-Sprüngen:

"... wie Du, lieber Siggi, nach meinem Stabhochsprung unter schwierigsten Windbedingungen bei den Winkelmann-Games in Stendal schon auf Eurer Hanse-Cup-Webseite prophezeit hast, war der in Stendal am vergangenen Wochenende knapp verpasste Weltrekord nur aufgeschoben und nicht aufgehoben. Du lagst vollkommen richtig, denn heute konnte ich auf meiner Lieblingsanlage in Wipperfürth nach 21 vergeblichen Versuchen (wenn man mal die Versuche bei den diesjährigen Wettkämpfen in der Halle mit einbezieht) über 4,00 m endlich meinen Traum, als erster 65jähriger Oldie mit dem Stab die 4,00 m zu überspringen, erfüllen. Bei idealsten Bedingungen (20 Grad und leichtem Rückenwind) konnte ich nach übersprungenen 3,50 m und 3,80 m direkt im ersten Versuch auch die 4,00 m überqueren. Das I-Tüpfelchen war dann der ebenfalls noch geglückte Versuch über die folgende Höhe von 4,05 m. 

 

Das Video von den WR-Sprüngen ist unter dem Link https://www.youtube.com/watch?v=CAPkXxBU5jw&feature=youtu.be zu sehen.

 

Ich wünsche Euch und Euren Lieben frohe Pfingsttage und freue mich schon auf die kommende Woche beim Hansecup im Seniorenmehrkampfmekka Stendal.

 

Viele Grüße vom Niederrhein sendet Euch Wolfgang Ritte



Weltrekord nur aufgeschoben ...

(swi). 12.05.2018 - Im Rahmen der XXI. Winckelmann-Games sorgte Wolfgang Ritte vom LAV Bayer Uerdingen/Dormagen (Foto: Gerhard Draschowski) im Stabhochsprung der M65 für ein super Ergebnis. Nach übersprungenen 3,70 Metern ließ er die Latte auf die neue Weltrekordhöhe von 3,91 Metern legen. Bei schwierigen Windverhältnissen scheiterte Wolfgang heute noch an dieser Höhe, aber es ist nur eine Frage der Zeit, wann der Chef der "Ritte-Air" sich auch diese Höhe und Mehr meistert. Vielleicht klappt es sogar in 14 Tagen beim 6. SHC im Stadion "Am Galgenberg". Dann tritt Wolfgang Ritte im Zehnkampf der 65 an. Ehefrau Ute übersprang heute in der W65 2,40 Meter. Tochter Christina siegte in der W35 mit 3 Metern. Timo Ritte war mit 3,20 Metern erfolgreich.  In der U18 kam Tanja Schneider vom SC Magdeburg mit übersprungenen 2,90 Metern bei den komplizierten Bedingungen bis auf 10 cm an ihre bisherige Bestleistung heran. Alle Ergebnisse findet ihr auf der Homepage des SLV unter www.slv92.de

 


Freiberger Gunter Fischer - SHC-Sprecher 2018

(swi).07.05.2018 – 2017 hatte Bernd Sehmisch seinen langjährigen Sprecherkollegen Gunter Fischer für Stendal begeistert und als Sprecher für den 5. STENDALER-HANSE-CUP, der bekanntlich gleichzeitig mit den XX. Winckelmann-Games stattfand, gewonnen. Gemeinsam führten der Leipziger Bernd Sehmisch und der Freiberger Gunter Fischer durch den Wettkampf. Bereits im Januar 2018 hatten beide mit Org.-Chef Siggi Wille ihren Einsatz beim 6.SHC abgestimmt. Dann kam am 27. März die traurige Nachricht, dass Bernd einen Tag zuvor im Alter von 79 Jahren verstorben ist (Homepage 27.03.). Die traurige Nachricht musste der Org.-Chef nun Gunter Fischer in einem Telefonat überbringen. Für Gunter war es selbstverständlich, dass er vom 25. bis 27. Mai im Stendaler Stadion allein die „Stimme vom Galgenberg“ sein wird. Die Generalprobe hat der langjährige erfahrene Sprecher des Sächsischen Landesverbandes 2017 mit Bravour bestanden. Nun wird Gunter Fischer (Foto – privat) auch die Prämiere 2018 von der Eröffnung und den Wettbewerben bis zu den Siegerehrungen professionell gestalten. Danke Gunter Fischer und willkommen in der Sport- und Hansestadt Stendal.


9 Nationen und 13 Bundesländer beim 6. SHC

(swi). 06.05.2018 - Äußerst zufrieden zeigen sich die Organisatoren des 6. STENDALER-HANSE-CUP’s mit dem Meldeergebnis zu den internationalen Altmarkmeisterschaften der Seniorinnen und Senioren im Mehrkampf. So liegen nach dem offiziellen Meldeschluss am 4. Mai 31 Zehn-, 19 Sieben-, 6 Drei- und 4 Fünfkampfmeldungen beim SLV’92 vor. Mit den Einzelmeldungen ist man nicht zufrieden, denn hier wollen lediglich 12 Alterssportler an den Start gehen. Die Aktiven kommen aus 13 Bundesländern und 9 Nationen. Neben SHC-Stammgästen wie Knut Henrik Skramstad (Norwegen), Anja Akkerman (Niederlande) und Linda Holmström (Schweden) gibt es viele neue Gesichter. So wird mit Ingrid Meier LAC Quelle Fürth die Weltrekordhalterin in der W70 über 100 und 200 Meter im Dreikampf antreten. Im Siebenkampf der W70 sind mit Margaritha Dähler-Stettler (Schweiz) und Riet Jankers-Slegers (Niederlande) zwei der international erfolgreichsten Mehrkämpferinnen in Stendal dabei.  Im Zehnkampf der M65 greift Weltrekordler Wolfgang Ritte von LAV Bayer Uerdingen/Dormagen nach der Zehnkampfkrone. Seinen Rekord in der M60 stellte der Stabhochsprungspezialist bekanntlich 2014
beim 2.SHC auf. Neuland betreten die Stendaler im Zehnkampf, denn mit Geraldine Finegan (Foto – Bob Given) tritt im Stadion „Am Galgenberg“ erstmals eine Seniorin in der Königsdisziplin an. In der W50 will die Irländerin den Weltrekord in ihrer Altersklasse. Die Meldelisten sind nun geschlossen. Wettkampfbeginn wird dann am Samstag, dem 26. Mai 2018, um 9:30 Uhr sein.


Lennard freut sich über Nele - Nachwuchs bei Familie Beiersdorff
(swi). 06.05.2018 - Nele Beiersdorff kam am Mittwoch, den 2. Mai 2018, um 13:13 Uhr mit 2.800 Gramm und 50 Zentimetern zur Welt. Die Eltern Sandra und Marcus Beiersdorff sowie Bruder Lennard (2) aus Stendal freuen sich über den Nachwuchs. Siggi Wille und das SHC-Org.Team gratulieren der Pressesprecherin des HANSE-CUP's und ihrer Familie ganz herzlich. Wir wünschen Gesundheit und alles Gute.


Nichts geht mehr...! 60 Mehrkämpfer beim 6. SHC

Meldebüro bis zum 25. Mai geschlossen!
(swi). 06.05.2018 - Das Meldeergebnis steht fest. Nach dem Meldeschluss liegen beim Stendaler LV'92 19 Siebenkampf-, 31 Zehnkampf-, 4 Fünf- und 6 Dreikampfmeldungen vor. Damit sind die Starterfelder gut besetzt und der Veranstalter wird keine weiteren Meldungen mehr annehmen. Ein Startplatz bleibt im Siebenkampf noch für Christa Bortignon (Kanada) frei, die an diesem Wochenende bei einem Testwettkampf über ihre Reise in die Altmark entscheiden wird. In den nächsten Stunden und Tagen werden wir auf unserer Homepage die Starterlisten, Zeitpläne und  Informationen veröffentlichen.


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